Nach dem 2:2 im Community Shield gegen Crystal Palace und dem 4:2 gegen Bournemouth sind es bereits vier Gegentore in zwei Pflichtspielen – kein Titel-Standard, findet Hamann.
Hamann-Kritik an Liverpool
Im Interview bei „talkSPORT“ analysierte Hamann: „Wenn man sich die vollen 90 Minuten ansieht, hatte man nie das Gefühl, dass sie wirklich Kontrolle über das Spiel hatten. Das war letzte Saison anders.“
Und: „Sie haben es schwer, Chancen zu kreieren – und gleichzeitig zu viele zugelassen. Wenn du das Spiel ohne Ball nicht kontrollierst, wird es mit dem Ball auch nicht leichter.“
Besonders kritisiert Hamann die Rollen der Außenverteidiger bei Liverpool: „Milos Kerkez hatte in beiden Spielen Schwierigkeiten. Und Jeremie Frimpong – so stark er nach vorne ist, er ist kein rechter Verteidiger. Ohne Trent Alexander-Arnold ändert sich die gesamte Dynamik des Teams.“
Beim Spiel gegen Bournemouth war laut Hamann besonders eine Szene bezeichnend: Acht Liverpool-Feldspieler waren beim Ballverlust vor dem Spielgerät positioniert, was Antoine Semenyo einen freien Lauf über das ganze Feld ermöglichte – Ergebnis: Gegentor.
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Hamann beschreibt die Wirkung von Alexander-Arnold: „Mit Trent hattest du einen der besten Ballverteiler in der Premier League – er hat Teams auseinandergezogen, einfach durch seine Präsenz.“

Trent Alexander-Arnold (26) wechselte vor der Saison zu Real Madrid
„Die Gegner wussten: Wenn er drei, vier Meter Platz hat, kann er jeden Ball punktgenau spielen. Das gab allen anderen mehr Zeit – im Mittelfeld wie im Sturm.“
Ohne Trent fehle dieses spielerische Bedrohungspotenzial – und die Konsequenz sei spürbar.

