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Als SPORT BILD das Werben des Hamburger SV um Kathleen Krüger als Nachfolgerin von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz vergangene Woche enthüllte, sorgte das zunächst für Verwunderung. Wieso? Nur weil sie bisher nicht als Sportdirektorin bei einem Bundesligisten tätig war und als Teammanagerin beim FC Bayern vor allem an der Seite von Startrainer Pep Guardiola bekannt wurde?

SPORT BILD enthüllte am 29. April, dass der HSV Krüger verpflichten will

Foto: Bild.de

Die Wahrheit ist: Krüger hat sich in der Branche ein sehr hohes Ansehen erarbeitet. Sie hat sich national und international wertvolle Kontakte aufgebaut, sich ständig fortgebildet. Auch in ihrer Rolle als Leiterin Sportstrategie und -entwicklung sowie Infrastruktur, die sie in den vergangenen Jahren beim FC Bayern – einem der größten Klubs auf diesem Planeten – ausgeführt hat, konnte sie glänzen.

Aufgrund dieser Vielzahl von Gründen entschied sich der HSV-Aufsichtsrat für die Ex-Bundesliga-Spielerin, die über eine natürliche Autorität verfügt und als Team-Playerin gilt.

Sportdirektor Claus Costa, der zuletzt für die Spieler-Verpflichtungen verantwortlich war und einen guten Job machte, wird in der Kaderplanung nicht eingeschränkt.

Auch der nach dem Kuntz-Aus einzige Vorstand Eric Huwer muss kein Kompetenz-Gerangel fürchten. Seine neue Kollegin will keine Machtkämpfe führen, sondern auf Augenhöhe arbeiten. Der Erfolg des Vereins – wozu auch eine erstklassige Nachwuchsarbeit zählen soll – ist ihr Antrieb. Das hat sie schon in München bewiesen. Der HSV & Kathleen Krüger: Das ist ein Match!

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