Der neue Sport-Vorstand Stefan Kuntz stellte mit Profi-Direktor Claus Costa einen Kader zusammen, der in der 2. Liga seinesgleichen sucht.
Unter Vorgänger Jonas Boldt entwickelte sich der Verein und die Fan-Gemeinde zu einer verschworenen Gemeinschaft – wovon der HSV in dieser Aufstiegs-Saison profitierte, als es sportliche Dellen gab.
Ohne Ex-Trainer Steffen Baumgart wäre Top-Torjäger Davie Selke nicht in Hamburg.
Kapitän Sebastian Schonlau hat die Mannschaft in beeindruckender Form geführt – statt beleidigt zu sein nach seinem Stammplatzverlust in der Rückrunde.
Finanz-Vorstand Eric Huwer steht für den wirtschaftlichen Erfolg, der HSV schreibt wieder schwarze Zahlen. Und Cheftrainer-Novize Merlin Polzin hat mit dem Staff eindrucksvoll seine Chance genutzt, obwohl er nicht Kuntz‘ erste Wahl als Baumgart-Nachfolger war. Polzin geht als Aufstiegs-Trainer in die Vereins-Historie ein.
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Und nun? Die Euphorie beim HSV ist riesig! Nutzt diese einmalige Chance! Ein Klub mit solch einer Strahlkraft sollte die mittelfristige Rückkehr ins internationale Geschäft als Ziel haben. Das sieht der Boss auch so. Kuntz sagte im Oktober 2024 zu SPORT BILD: „Grundsätzlich ist beim HSV vieles erstklassig, nur der Fußball muss noch daran arbeiten.“ Das war beim sechsmaligen Deutschen Meister früher anders …
Zurück in die Zukunft! Kuntz muss beim zweimaligen Europacupsieger mit einer klugen Personalpolitik die Weichen stellen: Etablieren in der 1. Liga, dann schnell Attacke Richtung Europa! Das unterscheidet den großen HSV vom kleinen FC St. Pauli!

