Mit dem 2:1-Sieg im Topspiel gegen Borussia Dortmund untermauert der FC Bayern einmal mehr seine Sonderstellung im deutschen Fußball. Den direkten Konkurrenten geschlagen, fünf Punkte Vorsprung auf Leipzig, sechs auf Stuttgart und sieben auf Dortmund. Dazu ein Monster-Torverhältnis von 27:4!
Die große Frage, ob diesmal die Borussia (oder ein anderer) über die gesamte Saison gesehen auf Augenhöhe agieren kann, muss wohl mit „Nein“ beantwortet worden.
Der Meister wird Bayern heißen oder zweifeln Sie daran?
Und BVB? Wieder kein Statement im direkten Duell. Wieder ein Spiel, das letztlich die seit Jahren bestehende Hierarchie in der Bundesliga bestätigt. Einziger Schönheitsfleck auf der Bayern Weste in den letzten Jahren: Bayer Leverkusens Meistertitel 2024, der unter „Betriebsunfall“ verbucht werden kann.
An die Wand gespielt wurden die Dortmunder nicht, aber die erste Halbzeit haben sie komplett verschlafen. 10:0 Torschüsse, 3:0 Ecken und 69 Prozent Ballbesitz für die Bayern waren mehr als deutlich. Dass es am Schluss noch einmal knapp wurde, spricht für die Kovac-Truppe, ändert in der Sache aber nichts.
Was bleibt, ist das altbekannte Bild: Wenn es drauf ankommt, ist der Rekordmeister zur Stelle – effizient, entschlossen und manchmal auch mit der nötigen Portion Glück. Die bittere Bayern-Wahrheit für die Bundesliga lautet: Eine echte Konkurrenz für die Münchner gibt es auf nationaler Ebene nicht.

