Manchester United erlebt eine historisch schlechte Saison …

Einst gehörte United zu den bedeutendsten Klubs der Welt. Doch jetzt geht es immer weiter bergab. Finanzprobleme und miserable sportliche Ergebnisse beuteln den Verein. Klub-Boss Sir Jim Ratcliffe (72) zog jetzt in einem Interview mit der „Times“ Vergleiche zu anderen großen Vereinen in Europa.

Ratlcliffe über die Krise: „Ich bin nicht der Meinung, dass es im Fußball nun mal auf und ab geht und dass solche Dinge passieren. Denn wenn ich mir Real Madrid, Barcelona und Bayern München anschaue, dann machen die das nicht.“

Und weiter: „Sie bleiben einfach an der Spitze. Und hier ist das nicht so, weil schlecht gemanagt wurde und schlechte Entscheidungen getroffen wurden.“

Zwar kriselt es bei diesen Vereinen auch immer mal wieder – zuletzt hatte Barça Probleme bei der Registrierung von Dani Olmo. Eine Posse, die sich über mehrere Wochen zog. Sportlich nahmen die Katalanen aber keinen Schaden.

Für Ratcliffe gibt es einen ganz klaren Grund, wie sein Verein in diese Krise rutschen konnte: „Ich sehe das so: Bei Manchester United gab es in den letzten zwölf Jahren zwei Führungsteams, die schlechte Arbeit geleistet haben.“

Vor allem 2013 wurde laut Ratcliffe ein schwerwiegender Fehler begangen. Bis dahin stand Alex Ferguson an der Seitenlinie. Die Vereinsikone, mit der United die Premier League und den europäischen Fußball dominierte. Sein Nachfolger. David Moyes.

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Quelle: Instagram: muaythaiauthority

Ratcliffe dazu: „Man übergibt an einen Mann, der noch nie große Spieler trainiert und noch nie etwas gewonnen hat. Er hat nicht unbedingt die Persönlichkeit, um vor solch einem Team zu stehen. (…) Und ich glaube auch nicht, dass Real Madrid diese Wahl als Trainer getroffen hätte.“

United könnte in der nächsten Saison gänzlich von der europäischen Bühne verschwinden, sollten sie nicht die Europa League gewinnen. In der Premier League liegt United nur auf Rang 15.

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