Er kam als 70-Millionen-Zukunftsprojekt – jetzt droht erst einmal das Saison-Aus!
Jérémy Jacquet (20), ab Sommer 2026 Spieler des FC Liverpool, muss an der Schulter operiert werden. Ein herber Rückschlag für eines der größten Abwehr-Talente Europas.
Beim 1:3 von Stade Rennes gegen RC Lens am 7. Februar blieb der Verteidiger nach einem Zweikampf schreiend auf dem Rasen sitzen, hielt sich die linke Schulter und wurde unter sichtbaren Schmerzen ausgewechselt.
Rennes bestätigte inzwischen offiziell die Operation. In der Vereinsmitteilung heißt es, dass sich Jacquet nach weiteren medizinischen Untersuchungen einem chirurgischen Eingriff unterziehen wird. Damit droht dem 20-Jährigen das Saison-Aus.
Für Rennes ist das bitter: Der Klub kämpft noch um die Champions-League-Plätze, liegt nur wenige Punkte hinter Rang drei. Jacquet war in dieser Saison Stammspieler und Leistungsträger.
Er soll das Gesicht der neuen Reds-Defensive werden: Jeremy Jacquet (20)
Liverpool sichert sich Mega-Talent – Wechsel 2026
Brisant: Der FC Liverpool hat sich bereits im Winter die Dienste des Innenverteidigers gesichert. Nach übereinstimmenden internationalen Medienberichten zahlen die Reds rund 70 Millionen Euro inklusive Boni an Rennes. Der Wechsel erfolgt allerdings erst im Sommer 2026. Bis dahin bleibt Jacquet offiziell Spieler von Stade Rennes.
Neben Liverpool galten auch Chelsea und der FC Bayern als interessiert. Am Ende machten die Reds das Rennen – und sorgten für den teuersten Verkauf der Vereinsgeschichte von Rennes.
„Einer der besten Innenverteidiger der Welt“
Wie hoch das Ansehen Jacquets ist, zeigt eine Einschätzung von ESPN-Reporter Julien Laurens. Der französische Experte sagte über ihn: „Jacquet hat alles, um in den kommenden Jahren einer der besten Innenverteidiger der Welt zu werden.“
In der internationalen Presse wird er bereits als möglicher „nächster Virgil van Dijk“ gehandelt. Der 1,90 Meter große U21-Nationalspieler überzeugt mit kompromisslosem Zweikampfverhalten, starkem Timing und außergewöhnlicher Ruhe im Spielaufbau.
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Für Liverpool ist klar: Jacquet soll perspektivisch eine tragende Rolle in der Defensive übernehmen – auch mit Blick auf die ungewisse Vertragssituation von Ibrahima Konaté (26).
Jetzt aber zählt erst einmal nur eines: Die Schulter muss halten. Denn aus dem 70-Millionen-Talent soll 2026 an der Anfield Road ein Abwehrchef werden.


