La-Liga-Präsident Javier Tebas (62) geht auf Konfrontationskurs mit der FIFA – und zwar wegen der Klub-WM!

Der Wettbewerb, der am 14. Juni startet, sorgt bei Tebas für Ärger. Grund: Zwei spanische Topteams – Real Madrid und Atletico Madrid – nehmen an dem Turnier teil. Sollten sie ins Achtelfinale einziehen, könnte das Auswirkungen auf den Liga-Start in Spanien haben.

Die neue La-Liga-Saison beginnt am 16. August. Doch falls Real und Atletico bei der Klub-WM weit kommen, könnten sie verspätet einsteigen. Für Tebas ein Unding: „Es gibt bereits Diskussionen darüber, wann Real und Atletico in die Liga starten. Das bringt unseren Spielplan durcheinander und schadet uns langfristig“, wetterte der Liga-Boss im Interview mit dem Radiosender Cadena Cope.

Die Entscheidung, ob die beiden Klubs später starten dürfen, sei noch nicht gefallen. „Aber es kann nicht sein, dass wir unseren Spielplan ständig wegen anderer Wettbewerbe ändern müssen, an denen wir gar nicht beteiligt sind“, kritisiert Tebas weiter. Die Planungssicherheit für Vereine, Fans und TV-Partner werde massiv beeinträchtigt.

Besonders sauer ist der Präsident auf die FIFA. Denn von einer Zusammenarbeit könne keine Rede sein: „Es ist völlig absurd. Man hat uns weder nach Terminen gefragt noch in irgendeiner Weise konsultiert“, so Tebas. Die FIFA habe eigenmächtig geplant – ohne Rücksicht auf nationale Ligen.

Sein Hauptvorwurf: Die spanische Liga werde durch das Turnier geschwächt. „Wenn große Klubs wie Real oder Atletico am ersten Spieltag nicht spielen können, dann schadet das unserem Wettbewerb“, so Tebas deutlich. Zudem sei es ein Signal an kleinere Ligen, dass ihre Interessen kaum noch Gewicht haben.

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Quelle: BVB/YT: AFC Sunderland

Mit seiner Kritik steht Tebas nicht zum ersten Mal im Konflikt mit der FIFA. Diesmal jedoch könnte sein Ärger die Debatte über die wachsende Macht der FIFA weiter anheizen.

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