Knapp ein halbes Jahr war Loris Karius (31) zuletzt ohne Verein, konnte viel Zeit mit seiner Familie verbringen. Seit einer Woche hat der Torhüter einen neuen Klub, bis Saisonende hat er bei Zweitligist Schalke unterschrieben. Was er über seine Diletta Leotta und die Familie sowie den Wechsel zu Königsblau sagt und bei welchem Verein er am glücklichsten war.

Karius in der italienischen Zeitung „Corriere della Serra“: „Es gab einen Moment, in dem ich dachte, es sei an der Zeit aufzuhören. Ich hatte einige Angebote, eines sogar aus Italien, die ich jedoch abgelehnt habe.“

Er entschied sich für Schalke, saß zuletzt beim 0:0 in Braunschweig mit auf der Bank. Vor seinem Wechsel zum Zweitligisten war er zwei Jahre in England bei Newcastle United, kam aber dort nur zu zwei Einsätzen. Im vergangenen Sommer lief der Vertrag aus, jetzt ist er der ehemalige Torwart von Mainz und Union zurück in Deutschland. Karius: „Ich bitte um eine letzte Gelegenheit.“

Der Wechsel zu Schalke bedeutet auch eine Trennung von seiner Familie. Im Juni 2024 heiratete er seine Diletta Leotta, die italienische DAZN-Moderatorin und er feierten eine romantische Hochzeit der italienischen Insel Vulcano. Ein Jahr zuvor freute sich das Paar über die Geburt ihrer ersten gemeinsamen Tochter Aria.

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Karius über sein kleines Mädchen: „Sie ist eine sehr aktive junge Dame. Ich habe viel Spaß mit ihr, aber ich wüsste nicht, wie ich sie alleine halten könnte, ohne Diletta und ohne Großeltern. Ich möchte meiner Tochter ein positives Vorbild sein.“

Er spielt in Deutschland, Diletta Leotta ist mit DAZN viel unterwegs. Ist ihre Popularität ein Problem für ihn? Karius: „Ich habe kein Problem mit ihrer Popularität, ich bin zufrieden mit ihrem Fernseherfolg. Ich bin kein altmodischer Mann, jeder hat seine eigene Karriere und geht auf eigenen Beinen, wir unterstützen uns gegenseitig. Nur wenn man sich gegenseitig akzeptiert, kann eine Beziehung funktionieren.“

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Übrigens: Karius verriet auch, bei welchem Verein er bisher am glücklichsten war. Der Keeper deutlich: „Mainz, ein Verein aus einer deutschen Kleinstadt, wenig Druck, wenige Medien, familiäres Umfeld, jeder Erfolg ein Jubel.“

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