Bei 100 Prozent ist er eindeutig noch nicht! Kai Havertz (26) stand am 30. Dezember beim 4:1 von Arsenal gegen Aston Villa nach langer Verletzung erstmals wieder im Kader – beim 3:2-Sieg in Bournemouth am 3. Januar allerdings wieder nicht. Müssen sich Fans also wieder Sorgen um den DFB-Star machen?
Die Antwort: wohl eher nicht. Laut englischen Medien verzichtete Arsenal-Trainer Mikel Arteta (43) auf Havertz aus Gründen der Belastungssteuerung.
Arteta freut sich auf Havertz-Comeback
Hintergrund: Havertz war Ende August am rechten Knie operiert worden. In der aktuellen Saison konnte er nur am ersten Spieltag gegen Manchester United für Arsenal auf dem Platz stehen. Beim 1:0-Sieg in Old Trafford war er in der 60. Minute eingewechselt worden.
Arteta hatte zuletzt schon über ein bevorstehendes Comeback gesagt: „Er war schon ziemlich nah dran und es ist nur noch eine Frage von Tagen. Mal sehen, wie er auf den nächsten Schritt reagiert, aber er ist ein Spieler, den wir sehr vermisst haben und der dem Team eine neue Dimension verleiht. Ich werde sehr froh sein, ihn bald wieder dabei zu haben.“
Sobald Havertz fit ist, dürfte er mit 70-Mio.-Neuzugang Viktor Gyökeres (27) und dem Brasilianer Gabriel Jesus (28) um die zentrale Rolle im Angriff kämpfen. Jetzt musste Havertz erst mal wieder kürzertreten – doch offenbar ist das kein größerer Anlass zur Sorge.
Und auch ohne Havertz läuft es bei Arsenal. Gegen Bournemouth treffen Gabriel (16.) und Rice (54./71.) zum Sieg – nach Rückstand durch Evanilson (10.). Nach dem Tor von Kroupi (76.) muss Arsenal noch mal zittern, bringt den Sieg aber über die Bühne. Zuvor hatte Arsenal sich schon im Spitzenspiel gegen Aston Villa mit 4:1 durchgesetzt.
Arsenal führt dadurch souverän die Tabelle in der Premier League an. Nach dem Patzer von Manchester City (1:1 gegen Chelsea) haben die Gunners jetzt sechs Punkte Vorsprung auf das Pep-Team und Aston Villa.
Bald will auch Havertz wieder angreifen – sportlich mit Arsenal, aber natürlich auch mit Hinblick auf die WM 2026 mit Deutschland.
