„The Special One“ trauert um einen seiner ganz besonderen Helden.

Bewegende Szenen um José Mourinho (62.). Der Fenerbahce-Trainer trauert um seinen ehemaligen Kapitän. Portugal-Legende Jorge Costa ist im Alter von nur 53 Jahren überraschend verstorben. Mourinhos Ex-Kapitän arbeitete zuletzt als Direktor Profifußball beim FC Porto. Am Dienstag verkündeten der portugiesische Fußball-Verband „FPF“ und der FC Porto die traurige Nachricht. Costa war während eines Trainings zusammengebrochen, trotz sofortiger medizinischer Betreuung konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden.

Auf Instagram veröffentlichte Mourinho später ein Foto von sich und Costa aus ihrer gemeinsamen Zeit in Porto. Unter dem Bild schrieb Mourinho: „Ich weiß, was du mir jetzt sagen würdest, wenn du könntest: ‚Mister, hör auf zu weinen, morgen hast du ein Spiel und deine Jungs brauchen dich bereit und stark.‘ Ich verspreche dir, BICHO, ich werde genau das tun. Ruhe in Frieden, denn dein Vermächtnis bleibt bei uns.“

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Auf der späteren Pressekonferenz vor dem anstehenden Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Feyenoord Rotterdam (Mittwoch, 21 Uhr) kämpft Mourinho mit den Tränen.

Erklärt: „Ich bin jetzt hier, denn wenn er mit mir sprechen könnte, würde er mir sagen: ‚Komm, gib deine Pressekonferenz.‘ Und er würde sagen: ‚Spiel morgen das Spiel, gewinne das Spiel und vergiss mich.‘“

„The Special One“ weint um einen ganz besonderen …

Jorge Costa hat, mit Unterbrechung, knapp 16 Jahre für die Profimannschaft des FC Porto gekickt. In dieser Zeit wurde er auch Champions-League-Sieger unter Kult-Trainer José Mourinho.

Als Mourinhos Kapitän hat Jorge Costa die Mannschaft 2004 in Gelsenkirchen zum Champions-League-Titel geführt. 2022 erklärte Mourinho in einem Interview, Costa sei nicht nur sein Kapitän, sondern ein echter Anführer.

Darauf angesprochen, verrät Mourinho am Dienstag: „Es geht nicht immer um die Kapitänsbinde, sondern darum, was man repräsentiert.“

Und: „Jorge war einer dieser Typen, die den Mist weggeräumt haben und den Trainer seine Arbeit haben machen lassen. Es ist perfekt für einen Trainer, wenn sein Kapitän diese Arbeit macht.“

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Quelle: BILD

Mourinho: „Natürlich bin ich sehr traurig, dass das ein Teil meiner Geschichte ist, der verloren geht. Aber vergessen wir den Fußball und konzentrieren wir uns auf ihn, auf Jorge, auf seine Kinder.“

Ganz vergessen kann Mourinho den Fußball aber nicht. Am Mittwochabend kämpft er schließlich mit Fenerbahce Istanbul um den Einzug in die nächste Quali-Runde der Königsklasse.

Mourinho: „Also werde ich versuchen, heute meinen Job zu machen, morgen meinen Job zu machen und dann hinterher zu weinen.“

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