Wirbel um den früheren „Special One“.

Nach dem Istanbul-Derby zwischen Fenerbahçe und Galatasaray (0:0) ist zwischen den beiden Klubs ein heftiger Streit entbrannt. Der Grund: Rassismus-Vorwürfe gegen José Mourinho (62)!

Hintergrund ist eine Aussage des Star-Trainers auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Dort sagte er, Trainer und Ersatzspieler des Stadtrivalen Galatasaray seien am Spielfeldrand „wie Affen“ herumgesprungen. Eine Aussage, die möglicherweise Konsequenzen hat. Denn Galatasaray will den Fenerbahçe-Coach bei Fifa und Uefa anzeigen.

Fenerbahçe will sich dagegen wehren. Doch nicht nur der eigene Verein springt Mourinho zur Seite. Auch Ex-Galatasaray-Star Didier Drogba (46) äußerte sich zu den Vorwürfen.

Drogba zu den Vorwürfen: „Ihr wisst, wie stolz ich war, das gelb-rote Trikot zu tragen und kennt meine Liebe für den erfolgreichsten Klub der Türkei. (…) Wir wissen, wie emotional und aufgeheizt Rivalitäten sein können und ich bin glücklich, das erlebt zu haben.“

Und weiter: „Ich habe die jüngsten Kommentare über José Mourinho gesehen. Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass ich José seit 25 Jahren kenne und er kein Rassist ist und die Geschichte (Vergangenheit und Gegenwart) beweist es.“

Didier Drogba hatte von 2004 bis 2007 während José Mourinhos erstes Amtszeit bei Chelsea unter dem Erfolgstrainer gespielt. Ebenfalls bei Chelsea dann nochmal 2014 bis 2015. Damals war er von Galatasaray zu den Engländern gewechselt.

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Quelle: BILD/Sportdigital/Instagram/X

Sein Appell an seinen Ex-Klub: „Konzentrieren wir uns auf unsere Spiele, unterstützen wir unsere brillanten Löwen und gewinnen wir die Liga, um unseren 5 Sternen näher zu kommen. (…) Wie kann mein Vater ein Rassist sein … kommt schon, Jungs“.

Ob der Aufruf Wirkung zeigen wird? Am Ende werden die Verbände entscheiden, wie mit Mourinhos Äußerungen verfahren wird.

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