Für José Mourinho (62) steht ein neues Kapitel in der Heimat an. Der Portugiese wurde am Donnerstag offiziell als neuer Trainer von Benfica Lissabon vorgestellt.
Nach seiner erfolglosen Zeit bei Fenerbahçe Istanbul (im August nach knapp einem Jahr entlassen) will „The Special One“ beim portugiesischen Hauptstadt-Klub wieder an seine Erfolge aus der Vergangenheit anknüpfen.
Nur wenige Tage nach Dienstantritt sorgt ein Detail des neuen Mourinho-Arbeitspapiers für Aufsehen. Wie aus einer Vereinsmitteilung an die portugiesische Börsenaufsichtsbehörde hervorgeht, beinhaltet der bis 2027 laufende Vertrag eine ganz besondere Klausel!
Demnach können sowohl der Star-Trainer als auch der Klub das Vertragsverhältnis innerhalb der ersten zehn Tage nach dem letzten offiziellen Spiel der Saison 2025/26 für deutlich geringere Kosten aufkündigen.
Bedeutet: Falls Benfica Mourinho nach der Spielzeit wieder rausschmeißt, kassiert er vom Klub eine geringere Abfindung. Sollte sich der Coach entschließen, zu einem anderen Verein zu wechseln, müsste er Lissabon eine Entschädigung zahlen.
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Bei seiner Vorstellung sagte Mourinho über seinen Vertrag: „Es ist ein Vertrag mit einer großen Ethik dahinter. Ich möchte die zwei Jahre und den Vertrag erfolgreich erfüllen, damit der Verein ihn anschließend mit mir verlängern möchte.“
Spannend: Der zweimalige Champions-League-Sieger trainierte Benfica bereits im Jahre 2000. Damals trat er die Nachfolge von Jupp Heynckes (80) an.
Nach wenigen Wochen wurde mit Manuel Vilarinho (77) jedoch ein neuer Vereinspräsident ins Amt gewählt, der im Wahlkampf die Trainer-Rückkehr von Benfica-Legende Toni (78) versprochen hatte.
Geschichte, die sich wiederholen könnte. In diesem Oktober stehen kurz nach Mourinhos Benfica-Rückkehr erneut Präsidentschaftswahlen an. Kein Wunder also, dass sich beide Seiten auf eine Schnellschluss-Klausel einigen konnten …

