Jamal Musiala (22) und Monaco-Star Mika Biereth (22) kennen sich schon lange. Wie Biereth in einem Interview mit dem dänischen Fernsehsender „TV 2 Sport“ erzählte, gab es vom Bayern-Star zuletzt Kritik.
Biereth: „Er hätte es gerne gesehen, wenn ich mich für Deutschland entschieden hätte. (…) Er ist nicht sehr glücklich mit meiner Entscheidung.“
Hintergrund ist Biereths Entscheidung, für Dänemark statt für Deutschland zu spielen. Der Angreifer ist theoretisch für mehrere Nationen spielberechtigt: Sein Vater ist Däne, die Mutter aus Bosnien-Herzegowina. Biereth wurde in London geboren, hat zudem deutsche Wurzeln. Und genau das ist Musialas Problem: statt für Deutschland entschied sich Biereth für Dänemark.
Mika Biereth (22) hat die dänische und britische Staatsbürgerschaft
Biereth dazu: „In meinem Herzen wollte ich immer für Dänemark spielen.“
Sein Debüt für die Dänen wird er wahrscheinlich am 20. oder 23. März feiern – in der Nations League gegen Portugal. Erst Anfang des Jahres war der Stürmer von Sturm Graz in die Ligue 1 gewechselt. Seine Traumbilanz: elf Tore in neun Einsätzen für das Team von Trainer Adi Hütter. Damit gilt er als der Senkrechtstarter der französischen Liga.
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Biereth zu seiner Beziehung zu Musiala: „Unsere Familien stehen sich nahe. Deshalb weiß er auch, dass ich auch für Deutschland hätte spielen können. Mit meinem Vater spricht er immer Deutsch.“
Aber: diese Entscheidung steht schon lange fest. Um jetzt für Deutschland zu spielen, wäre ein Verbandswechsel nötig gewesen. Eine Option, die der DFB überprüfte, laut Fifa-Statuten aber nicht möglich ist.
Zusammen spielen könnten Musiala und Biereth also nur irgendwann auf Vereinsebene.


