Sein Ex-Klub strauchelt bedenklich: Hunderte von Millionen investierte der FC Liverpool in der Saisonpause in neue Star-Spieler wie Wirtz, Isak, Ekitiké. Die Neuzugänge hatten bislang keinen positiven Effekt auf das Spiel des Meisters – eher im Gegenteil! Chaos sowohl in der Defensive als auch der Offensive – weil Spieler die Laufwege nicht kennen, sich auf den Füßen stehen oder fahrig den Ball verlieren …
Sollte Liverpool unter Trainer Arne Slot nach der United-Pleite ein fünftes Mal in Folge verlieren, wäre das in der Geschichte des Traditionsklubs zuletzt 1953 passiert!
Eine Trainer-Diskussion gibt es an der Anfield Road bisher nicht. Nun hat aber ein ehemaliger Coach der „Reds“ ein Interview gegeben – und Rückkehr überraschend nicht ausgeschlossen.
Im Gespräch im Podcast „Diary of a CEO“ sagte der frühere BVB– und Liverpool-Trainer Jürgen Klopp, der in Anfield die Premier League und die Champions League gewann: „Ich habe gesagt, ich werde nie wieder ein Team in England trainieren. Das heißt: Wenn es Liverpool wäre – theoretisch ist es möglich.“
Seit Sommer 2024 arbeitet Klopp als Global Head of Soccer beim Red-Bull-Fußballnetzwerk – eine Position, die ihn weiterhin mit dem Sport verbindet, ihm aber gleichzeitig mehr Zeit mit der Familie erlaubt. „Ich liebe das, was ich gerade tue. Ich vermisse das Coaching nicht – ich coache immer noch, aber eben anders, keine Spieler“, sagte er.
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Klopp: „Ich will nicht in einer Kabine sterben“
Der frühere Star-Tranuer macht deutlich, dass er aktuell keine Sehnsucht nach dem Traineralltag verspürt: „Ich vermisse es nicht, zwei oder drei Stunden im Regen zu stehen. Ich vermisse es nicht, dreimal pro Woche Pressekonferenzen zu geben oder zwölf Interviews zu führen. Ich war in meinem Leben in über 1000 Umkleidekabinen – ich will nicht in einer sterben, dort riecht es nicht gut.“
Trotzdem lässt der Ex-Coach die Tür für eine mögliche Rückkehr offen: „Ich bin 58, vielleicht entscheide ich mich in ein paar Jahren anders. Ich muss heute nicht festlegen, dass ich nie wieder Trainer werde. Jetzt bin ich in einem Projekt, das ich liebe. Ich will nur Dinge machen, bei denen ich 100 Prozent geben kann.“

