gpt]Sen WM: Belgien gewinnt wieder nicht – Iraner starten mit acht Ü30-Profis konusunda uzman bir blog yazarısın. Bu başlığı ve sana verdiğim aşağıdaki ham metni (

Keeper Beiranvand unüberwindbar  

©IMAGO

Der große Favorit Belgien ist auch im zweiten WM-Spiel nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen und geht nach einem 0:0 gegen Iran mit lediglich zwei Punkten ins letzte Gruppenspiel. Wie beim 1:1 gegen Ägypten zum Start enttäuschte das Team um Starspieler Kevin De Bruyne erneut und musste sich bei Torwart Thibaut Courtois bedanken, dass Iran – mit acht Ü30-Profis in der Startelf und einem Durchschnittsalter von 32,5 Jahren – bei seinen eigenen Offensivaktionen nicht selbst traf.

Nach einer Notbremse von Nathan Ngoy (66. Minute) spielte Belgien fast eine halbe Stunde lang in Unterzahl. Iran hat vor dem abschließenden Duell mit Ägypten eine echte Chance, erstmals bei einer WM in die K.o.-Phase einzuziehen.

Angefangen hatte die Partie erwartungsgemäß: Belgien um Superstar Kevin De Bruyne übernahm sofort die Kontrolle und brachte den Ball früh in den Strafraum Irans. Weil der in die Startelf beorderte Romelu Lukaku aber zu spät kam und rüde in Irans Torwart Alireza Beiranvand rauschte, spielte der Torschütze zum 1:1 gegen Ägypten schon von der dritten Minute an Gelb vorbelastet. Beiranvand war auch in der Folge immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Gegen Maxim De Cuyper (9.), Tielemans (22.) und erneut De Cuyper (44.) hielt der 33-Jährige das 0:0 fest.

Iran konzentrierte sich vor allem aufs Verteidigen und hatte große Schwierigkeiten, den Ball für länger als ein paar Sekunden in den eigenen Reihen zu halten. Meistens brachte eine technische Unsauberkeit bei der Annahme oder ein zu ungenauer Pass Belgien schnell wieder in Ballbesitz. Allerdings: Vor einem Publikum, das wie schon beim 2:2 gegen Neuseeland lautstark die iranische Hymne ausgebuht hat, im Spiel dann aber jede gelungene Aktion Irans feierte, kamen die Asiaten auch selbst gefährlich vors belgische Tor.

Die Belgier agierten oftmals zu ideenlos. Das krankheitsbedingte Fehlen von Man-City-Star Jeremy Doku fiel auf belgischer Seite ins Gewicht.

Schon in der 14. Minute musste Thibaut Courtois seine ganze Klasse zeigen, als er den Schuss von Hossein Kanaanizadegan zur Ecke lenkte. In der 25. Minute musste sich der Torwart von Real Madrid sogar geschlagen geben. Iran führte einen Freistoß flach aus, Mehdi Taremi traf aus der Drehung – nach minutenlanger Überprüfung zählte das Tor allerdings nicht. Taremi hatte mit dem Hintern im Abseits gestanden.

Belgien war gewarnt, die vielen iranischen Fans unter den 70.317 Zuschauern auf der Tribüne im Los-Angeles-Stadion hatten Grund zur Hoffnung. Zu sehen waren erneut sowohl die aktuelle iranische Fahne als auch die ältere aus der Zeit vor der Islamischen Revolution. Letztere wird als Symbol der Opposition angesehen, die in der südkalifornischen Diaspora viele Anhängerinnen und Anhänger hat. Wie schon beim ersten Spiel Irans in der hochmodernen Arena herrschte während des Spiels eine fröhliche Atmosphäre.

In der 53. Minute zwang Taremi Belgiens Torwart Courtois dann erneut zu einer Glanzparade, als er nach einem langen Einwurf im Strafraum aus elf Metern zum Abschluss kam. Belgien wirkte gegen die defensiven Iraner ideenlos, immer wieder scheiterten die Abschlussversuche noch an einem ausgestreckten Bein eines iranischen Verteidigers oder an Torwart Beiranvand – wie in der 59. Minute, als er schon auf dem Boden liegend den Nachschuss von De Cuyper entschärfte und für Entsetzen sorgte bei allen belgischen Anhängern.

Von der 66. Minute an spielte Belgien dann in Unterzahl. Ngoy verstolperte bei einem Rückpass den Ball und riss Taremi zu Boden, der ansonsten alleine auf Courtois zugelaufen wäre. Der Jubel der iranischen Fans über die Rote Karte war so groß, dass die Ränge des Stadions bebten.

Die unerwartete Verantwortung in eigenem Ballbesitz stellte Iran allerdings vor eine Herausforderung. Das Team probierte auch in Überzahl bei jeder sich bietenden Gelegenheit, über schnelle Vorstöße in die Nähe des belgischen Tores zu kommen. In der 81. Minute kam so immerhin ein Distanzschuss von Ezatolahi zustande, den Courtois erst im Nachfassen sicherte.

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Keeper Beiranvand unüberwindbar  

WM: Belgien gewinnt wieder nicht – Iraner starten mit acht Ü30-Profis

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Nach einer Notbremse von Nathan Ngoy (66. Minute) spielte Belgien fast eine halbe Stunde lang in Unterzahl. Iran hat vor dem abschließenden Duell mit Ägypten eine echte Chance, erstmals bei einer WM in die K.o.-Phase einzuziehen.

Angefangen hatte die Partie erwartungsgemäß: Belgien um Superstar Kevin De Bruyne übernahm sofort die Kontrolle und brachte den Ball früh in den Strafraum Irans. Weil der in die Startelf beorderte Romelu Lukaku aber zu spät kam und rüde in Irans Torwart Alireza Beiranvand rauschte, spielte der Torschütze zum 1:1 gegen Ägypten schon von der dritten Minute an Gelb vorbelastet. Beiranvand war auch in der Folge immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Gegen Maxim De Cuyper (9.), Tielemans (22.) und erneut De Cuyper (44.) hielt der 33-Jährige das 0:0 fest.

Iran konzentrierte sich vor allem aufs Verteidigen und hatte große Schwierigkeiten, den Ball für länger als ein paar Sekunden in den eigenen Reihen zu halten. Meistens brachte eine technische Unsauberkeit bei der Annahme oder ein zu ungenauer Pass Belgien schnell wieder in Ballbesitz. Allerdings: Vor einem Publikum, das wie schon beim 2:2 gegen Neuseeland lautstark die iranische Hymne ausgebuht hat, im Spiel dann aber jede gelungene Aktion Irans feierte, kamen die Asiaten auch selbst gefährlich vors belgische Tor.

Die Belgier agierten oftmals zu ideenlos. Das krankheitsbedingte Fehlen von Man-City-Star Jeremy Doku fiel auf belgischer Seite ins Gewicht.

Schon in der 14. Minute musste Thibaut Courtois seine ganze Klasse zeigen, als er den Schuss von Hossein Kanaanizadegan zur Ecke lenkte. In der 25. Minute musste sich der Torwart von Real Madrid sogar geschlagen geben. Iran führte einen Freistoß flach aus, Mehdi Taremi traf aus der Drehung – nach minutenlanger Überprüfung zählte das Tor allerdings nicht. Taremi hatte mit dem Hintern im Abseits gestanden.

Belgien war gewarnt, die vielen iranischen Fans unter den 70.317 Zuschauern auf der Tribüne im Los-Angeles-Stadion hatten Grund zur Hoffnung. Zu sehen waren erneut sowohl die aktuelle iranische Fahne als auch die ältere aus der Zeit vor der Islamischen Revolution. Letztere wird als Symbol der Opposition angesehen, die in der südkalifornischen Diaspora viele Anhängerinnen und Anhänger hat. Wie schon beim ersten Spiel Irans in der hochmodernen Arena herrschte während des Spiels eine fröhliche Atmosphäre.

In der 53. Minute zwang Taremi Belgiens Torwart Courtois dann erneut zu einer Glanzparade, als er nach einem langen Einwurf im Strafraum aus elf Metern zum Abschluss kam. Belgien wirkte gegen die defensiven Iraner ideenlos, immer wieder scheiterten die Abschlussversuche noch an einem ausgestreckten Bein eines iranischen Verteidigers oder an Torwart Beiranvand – wie in der 59. Minute, als er schon auf dem Boden liegend den Nachschuss von De Cuyper entschärfte und für Entsetzen sorgte bei allen belgischen Anhängern.

Von der 66. Minute an spielte Belgien dann in Unterzahl. Ngoy verstolperte bei einem Rückpass den Ball und riss Taremi zu Boden, der ansonsten alleine auf Courtois zugelaufen wäre. Der Jubel der iranischen Fans über die Rote Karte war so groß, dass die Ränge des Stadions bebten.

Die unerwartete Verantwortung in eigenem Ballbesitz stellte Iran allerdings vor eine Herausforderung. Das Team probierte auch in Überzahl bei jeder sich bietenden Gelegenheit, über schnelle Vorstöße in die Nähe des belgischen Tores zu kommen. In der 81. Minute kam so immerhin ein Distanzschuss von Ezatolahi zustande, den Courtois erst im Nachfassen sicherte.

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