Der ehemalige Kapitän Sebastian Schonlau (31) schließt eine Rückkehr zum Hamburger SV nach der aktiven Karriere nicht aus. „Sollte ich im Fußball bleiben, sehe ich mich aber eher im Management-Bereich als als Trainer. Mich interessiert es, wie ein Klub geführt wird. Und das Schöne ist: Während meiner Zeit in Hamburg konnte ich unter Jonas Boldt (Ex-Sportvorstand) und Eric Huwer (Finanz-Boss) hineinschnuppern, von beiden habe ich einiges mitbekommen“, sagt Schonlau im Interview mit SPORT BILD.
Und weiter erklärt er: „Auch zu Stefan Kuntz (HSV-Sportvorstand) hatte ich ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis. Natürlich kann ich mir auch vorstellen, zum HSV zurückzukehren. Denn der Klub wird für mich immer ein ganz besonderer Verein bleiben.“
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Darum tat dem Abwehr-Spieler der Abschied aus Hamburg nach vier Jahren schwer. 2021 war er aus Paderborn zum ehemaligen Bundesliga-Dino gekommen. „Das war sehr schwierig und tat sehr weh. Mein Plan war immer, mit dem HSV in der Bundesliga zu spielen. Nichtsdestotrotz weiß man, wie es im Fußball läuft und dass es diese Entwicklung dann geben kann: Dass sich der Verein für andere Spieler entscheidet. Das ist legitim und gilt es zu akzeptieren“, sagt Schonlau. Vergangenen August ist er vom HSV zu den Vancouver Whitecaps in die nordamerikanische Fußball-Liga MLS gewechselt. Dort spielt er mit Thomas Müller (36) zusammen.
Seinen Wechsel erklärt Schonlau wie folgt: „Ich hatte in den vier Jahren (von 2021 bis 2025; d. Red.) eine sehr intensive Zeit in Hamburg. Mit allen Höhen und Tiefen, die man sich vorstellen kann. Aber ich habe jede Sekunde genossen. Doch als ich merkte, der Zeitpunkt für eine Veränderung ist gekommen, weil ich nicht mehr die tragende Rolle spielte, fragte ich mich: Was ergibt nun Sinn? Ich kam zu dem Ergebnis: Ich will weit weg und im Ausland spielen. Mit Vancouver habe ich eine tolle Wahl getroffen.“

