Katastrophen-Abend für die MT Melsungen! Die Nordhessen kassieren beim HSV Hamburg mit 32:42 ihre höchste Saison-Niederlage und müssen die Tabellenführung abgeben. Coach Roberto García Parrondo (45) ist nach dem Spiel sichtlich bedient – und spricht am Dyn-Mikrofon Klartext.

Parrondo sagt: „Wir müssen sagen: Wir haben jetzt ein Problem. In diesem Moment in der Saison haben wir sieben verletzte Spieler. Wir sind nicht die gleiche Mannschaft, die wir zu Beginn der Saison waren.“

42 Gegentore – das gab es in dieser Saison noch nie! Die Melsunger Abwehr wird von den Hamburgern phasenweise filetiert. Tatsächlich fehlt den Nordhessen fast eine komplette Stamm-Sieben (Mensing, Darmoul, Mandic, Eickhoff, Jonsson, Cavalcanti, Arnarsson).

Zweite Halbzeit beim HSV: Totale MT-Auflösung!

Zur Pause liegt Melsungen „nur“ mit 17:19 zurück. Doch nach dem Wechsel folgt der totale Einbruch.

Parrondo gefrustet: „Ja, das war heute unser Problem. Die erste Halbzeit war nicht so gut, aber wir haben gespielt. Aber die ersten Minuten von der zweiten Halbzeit haben wir nicht gespielt.“

Sein Team wirkt in dieser Phase geistig abwesend, kassiert Gegentor um Gegentor. Daran änderte auch Parrondos Mecker-Auszeit nichts: „Das Problem ist, dass ihr nichts macht. Ihr seid nicht das Team, das wir sein wollen. Ihr habt Angst! Ihr seid nicht gekommen, um zu spielen, um sie zu töten. Es ist lächerlich, was ihr heute macht. Lächerlich.“

Der Coach stellt nach dem HSV-Debakel klar,: „Wir befinden uns als Spieler, als Klub in einem schlechten Moment. Wir sind eine total andere Mannschaft. Wir sind nicht die MT Melsungen, die wir sein können mit sieben wichtigen Spielern.“

A-Jugend-Spieler mit Mega-Trick: Hinter-dem-Rücken-Treffer wird Tor des Monats

Quelle: BILD/ Daikin

Der Spanier fordert von den gesunden MT-Spielern: „Wir sind eine andere Mannschaft, aber wir müssen kämpfen, wir müssen 100 Prozent spielen jeden Tag. Wir müssen eine viel bessere Leistung zeigen, mit den Spielern, die wir zur Verfügung haben.“

Für Melsungen heißt es nun: Wunden lecken, Fehler aufarbeiten. Sonst droht der Traum von Meisterschaft und Champions-League-Qualifikation wie eine Seifenblase zu platzen!

Teaser-Bild

Foto: BILD

ttn-36