Mit Mühe rumpelte sich Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson (51, machte Deutschland 2016 zum Europameister) mit seinen Kroaten ins WM-Viertelfinale, spielt am Dienstag (18 Uhr) gegen Ungarn das erste K.o-Duell dieser Weltmeisterschaft in Dänemark, Norwegen und Kroatien. Doch die Erfolgsaussichten werden nicht besser. Wieder verliert Sigurdsson einen wichtigen Spieler.
DER Fehlpfiff der WM: Dreiste Portugiesen tricksen Schiris aus
Linksaußen-Star David Mandic (27) muss verletzt abreisen. Im letzten Hauptrundenspiel gegen Slowenien (29:26) kugelte sich der Profi von Bundesliga-Spitzenreiter Melsungen den Finger aus, jetzt ist alles noch viel schlimmer.
Mandic hat sich die Hand gebrochen mindestens 10 Wochen Pause.
Die WM ist für Melsungens Mandic beendet
Sigurdsson verrät bei Sportnet.hr: „Mandic wird wohl operiert werden müssen und ist aus dem WM-Turnier raus. Wir wissen noch nicht, ob Luka Cindric spielen wird, wir werden sehen, wie es im Training für ihn läuft.“
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Mandic saß schon nach dem Slowenen-Spiel weinend und untröstlich in der Mixedzone. Er hatte bereits die Vorbereitung (Wadenprobleme) und die ersten Spiele verpasst, stand nur gegen Island und Slowenien auf dem Parkett.
Schwerer wiegt wohl dazu seine anhaltende Pechsträhne: Wegen seiner vielen Verletzungen verpasste Mandic schon die WM 2023, die EM 2024 in Deutschland und auch die Olympischen Spiele in Paris. Wie bitter! Jetzt muss er die Heim-WM verlassen.
Auch bei Bundesliga-Tabellenführer Melsungen ist man geschockt, die Verletztenliste wird immer größer: Amine Darmoul (Kreuzbandriss), Arnar Freyr Arnarsson (Oberschenkel-Probleme), der Portugiese Alexandre Cavalcanti reiste wegen Rückenproblemen von der WM ab, Rogerio Moraes (Abduktoren-Verletzung), Erik Balenciaga (Knie-Probleme) und jetzt auch noch David Mandic, der an der Hand operiert werden muss.
Sigurdsson steckt den Kopf mit seinen Kroaten nicht in den Sand, sagt: „Jetzt müssen wir unsere Energie zurückgewinnen und gegen Ungarn alles opfern, was wir haben, um zu gewinnen.“


