Die Fans staunten beim 30:18 des SC DHfK Leipzig in der Handball-Bundesliga gegen die HSG Wetzlar nicht schlecht. Plötzlich war der Abwehrrecke der Sachsen aus der Halle verschwunden.

Marko Mamic, Abfangjäger der berüchtigten 5:1-Deckung, verließ nach zehn Minuten eilig die Platte und eilte aus der Halle in die Kabine. Der kroatische Vize-Weltmeister erklärt nun seine Gallen-Flucht gegenüber SPORTBILD.

Handball: Vize-Weltmeister erklärt seine Flucht aus der Halle

Mamic: „Ich hatte plötzlich Beschwerden in meinem Bein, ich wollte nichts weiter riskieren. Die Ärzte haben da in der Kabine schon mal geguckt, aber ohne Bild war da schwer was zu sagen.“ Immerhin: Die MRT-Untersuchung ergab einen Tag später keine größere Verletzung unterhalb des linken Knies, sodass Mamic zum nächsten Bundesligaspiel in Erlangen (15. Mai) wieder einsatzfähig sein sollte.

Foto: BILD

Die Fahrt zur Nationalmannschaft, die in dieser Woche geplant war, muss er aber zwangsläufig absagen.

Doch was hat er minutenlang in der Kabine gemacht, bis er mit einem dicken Eisbeutel zurück auf die Bank kam? Mamic: „Wir haben alles probiert. Ich habe meine Bewegungen gemacht und der medizinische Staff hat alles versucht, damit ich wieder auf die Platte komme, aber es hat keinen Sinn gemacht. Wir wollten kein Risiko eingehen.“

Wie geht das denn?: Plötzlich klebt der Ball HIER fest

Teaser-Bild

Quelle: DYN

Trainer Runar Sigtryggsson erklärt: „Marko hatte in den letzten Wochen Probleme mit seiner Achillessehne und hat reduziert trainiert. Er war auf einem sehr guten Weg.“ Der ist zum Glück nur kurz unterbrochen.

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