Ex-Löwen-Star Juri Knorr (25) kommt mit dem dänischen Meister Aalborg am Donnerstag zum Champions League-Duell (18.45 Uhr, Dyn) in die Hauptstadt, fordert mit seinem neuen Team den Deutschen Meister, die Füchse Berlin, in der Max-Schmeling-Halle heraus.
Bei Rettungsaktion: Schreckmoment um Welthandballer
Und die strotzen gerade nicht vor Selbstbewusstsein. Zu heftig wirkt der Vereinszoff (Doppel-Entlassung von Trainer Jaron Siewert und Stefan Kretzschmar) nach.
Dazu warnt Neu-Trainer Nicolej Krickau (38) vor der Dänen-Mannschaft mit Spielmacher Knorr: „Die sind gerade super drauf, die Stars spielen alle gerade auf Top-Niveau. Für mich gehören die gerade zu den zwei, drei besten Mannschaften der Welt.“
Zu Knorr analysiert Krickau: „Durch eine Verletzung ist Juri erst noch unterwegs zum Top-Niveau, aber der passt da sehr gut rein ins Spielsystem.“
Handball: Was über Juri Knorr in Dänemark erzählt wird
Das blieb auch Welthandballer und Füchse-Star Mathias Gidsel (26) nicht verborgen. Der Topstar ist natürlich über die Geschehnisse in seiner Heimat bestens informiert, erzählt: „Ich habe ihn bei seinem letzten Spiel in Dänemark gegen GOG sogar spielen sehen. Er hatte vorher wohl ein paar Verletzungsprobleme, aber ich habe vor allem aus Aalborg gehört, dass sie sagen, er lernt Dänisch und das ganz schnell. Und wenn du das kannst, bist du auf einem guten Weg in Dänemark, denn das ist nicht so einfach. Er hat noch eine große Zukunft.“
Und Gidsel lobt und schmunzelt: „Ich finde das einen Superschritt für einen deutschen Spieler, nach Dänemark zu gehen, um ein bisschen dänischen Handball zu lernen. Das bringt immer Erfolg.“

Deutschlands Nationalspieler Juri Knorr (25) war für Aalborg schon seine ersten Tore
Bei aller Sympathie für Knorr und seinen Start in Dänemark will Gidsel mit seiner gerade leidgeprüften Mannschaft unbedingt gewinnen.
Der Superstar hält geradezu einen flammenden Appell in Richtung Mannschaft und Fans: „Ein Duell mit einer dänischen Mannschaft ist immer ein Spaß. Wir wollen eine bessere Leistung zeigen, unseren Fans zeigen: Was wir in Gummersbach gemacht haben, war nicht in Ordnung. Wir wollen zeigen, wir sind noch die gleichen Menschen, die gleichen Handballspieler, wir wollen Freude und Energie zeigen und dass wir kämpfen für das Logo Füchse Berlin.“


