Das Ziel des SC DHfK Leipzig, der am Sonntag (16 Uhr) in der Handball-Bundesliga Meister SC Magdeburg herausfordert. Durchaus mit Chancen. Denn dem SCM gelang in den letzten vier Spielen in Leipzig nur ein Sieg. Der Gastgeber wiederum hat nach der mäßigen Saison und nur drei Punkten in der Rückrunde etwas gutzumachen.
Handball: Bundesliga-Profi Moritz Preuss macht Pleiten-Saison zu schaffen
Und das würde auch Moritz Preuss guttun. Der Kreisläufer verrät nämlich: „Es nimmt einen zurzeit mehr mit. Das merke ich zu Hause, das merke ich im Training – das ich aggressiver werde und diese Erfolgsmomente immer mehr will. Und die kommen und kommen nicht. Das macht einen natürlich auch fertig.“
Weiter verrät er: „Die Trainingseinheiten sind nicht mehr mit Spaß bestückt. Das staut sich natürlich auf. Ich brenne und bin heiß darauf, dass wir endlich wieder eine Woche Spaß beim Training haben und uns nicht bei der ersten Einheit nach einem Spiel eigentlich die Köpfe einschlagen wollen. Ich bemerke bei mir eine besondere Reizbarkeit. Ich glaube, es ist normal, wenn du eine Saison hast, die so durchwachsen ist und wenn du so viel mehr willst.“
Ein Sieg gegen seinen Ex-Klub könnte da viel bringen. Preuss: „Kurzfristig auf jeden Fall. Sicher würde ein Erfolgserlebnis sehr viel mit unserem Gemüt machen. Die Mannschaft tut immer alles für den Sieg, auch wenn das gerade schwer zu glauben ist, weil es nicht so aussieht. Wir müssen irgendwann den Bock umstoßen, dann wird auch wieder diese Selbstsicherheit kommen.“
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Bis 2022 spielte er selbst noch beim SC Magdeburg. Preuss: „Es ist zu hundert Prozent ein besonderes Spiel. Ich gucke mir Magdeburg immer noch gerne an, kann sogar behaupten, dass ich jedes Spiel von Magdeburg gesehen habe, seitdem ich weg bin. Es war eine besondere Zeit und wird ein besonderes Wiedersehen. Ich freue mich auf dieses Spiel.“


