6000 Fans feierten ein spektakuläres Ost-Derby zwischen den SC DHfK Leipzig und dem SC Magdeburg in der Handball-Bundesliga.

Leipzig verlor gegen den großen Favoriten nur knapp 30:31. Und dennoch war Trainer Runar Sigtryggsson gleich doppelt sauer. Weil der SCM einen möglichen Punkt in den letzten Sekunden auf dem Silbertablett präsentierte – und die DHfK den letzten Angriff über Franz Semper und Moritz Preuss versemmelte.

Handball: Leipzig-Trainer nach Derby-Niederlage gegen SC Magdeburg gleich doppelt sauer

„Wir haben solche Spiele mit ein, zwei Toren schon früher verloren, wo wir nicht den Glauben oder nicht die Eier haben, den entscheidenden Ball zu machen“, kritisiert der Isländer beim MDR. „Heute haben wir auch den Ballgewinn zum Schluss gehabt, aber statt den Ball aufs Tor zu bringen, versuchen wir irgendetwas anderes zu machen. Dafür habe ich wenig Verständnis.“

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Wenig Verständnis zeigt der Coach auch bei einer zweiten Sache: „Was ich mich auch frage, wir spielen gegen eine der besten Mannschaften der Welt so ein Spiel und wenn wir gegen direkte Konkurrenten spielen, dann verlieren wir auch mit einem Tor. Ich kenne das nicht, dass man extragut spielt gegen gute Mannschaften und dann gleichschlecht gegen schlechtere Mannschaften. Damit habe ich ein Problem.“

Ein Problem, was sich schon seit Wochen durch die Saison der Leipziger zieht – und was Sigtryggsson offenbar nicht wirklich lösen kann.

Gut für Leipzig deshalb: Im nächsten Spiel wartet wieder ein Top-Klub. Am 17. April kommt die SG Flensburg-Handewitt, die gerade gegen den ThSV Eisenach Federn ließ. Gegen die gab es zuletzt im Jahr 2022 gleich zwei Heimsiege in Folge – mit je einem Treffer Differenz…

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Quelle: BILD/DYN

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