Der Mega-Sieg in Leipzig (42:24) war ein weiteres klares Statement – und eine Meister-Ansage auf der Platte. Beeindruckend, wie groß die Power und die Gier nach jedem einzelnen Tor war. Nach anfänglichen Problemen (Unentschieden gegen Wetzlar und Stuttgart) kommt der Sieger der European League so richtig ins Rollen.
SG Flensburg-Handewitt mit Power und Gier
Trainer Ales Pajovic (46): „Es hat alles funktioniert bei uns. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Wir haben jetzt den Luxus, vor dem Nord-Derby gegen Kiel eine ganze Woche zur Vorbereitung haben.“ Das knallt am 11. Oktober los.
SPORTBILD hakte nach: Kann die SG in dieser Saison den ersten Meistertitel seit 2019 holen? Pajovic grinst und sagt: „Wir haben eine gute Vorbereitung gehabt, wir haben dann die ersten zwei Spiele schlecht gespielt und dort zwei Punkte verloren. Wir haben dann gesagt, wir gehen von Spiel zu Spiel einen Schritt weiter, das ist ein Prozess. Jetzt kommt das Nord-Derby und dann kommen die Spiele in der European League. Ab November sind dann die schweren Spiele gegen Magdeburg, Melsungen, Gummersbach und Lemgo hintereinander. Danach können wir über unsere Ziele sprechen. Ziel ist es jetzt, immer besser zu spielen, im Pokal weiterzukommen und in der Bundesliga konstant zu bleiben.“
Natürlich spielt für den Titelverteidiger auch die European League eine wichtige Rolle. Wobei es in der nächsten Saison schon auch gern die Champions League sein soll.
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Nationalspieler Marko Grgic (22): „Wir wollten die Form, die wir haben, bestätigen. Und das ist uns sehr gut gelungen. Es geht weiter um unser Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl. Aber wir sind erst am Anfang der Saison und haben die ganz wichtigen Spiele noch vor uns. Der November wird brutal für uns – auch mit der Doppelbelastung in der European League. Von daher müssen wir den Flow behalten und versuchen, auch die Topspiele zu gewinnen. Das Wort Meisterschaft in den Mund zu nehmen, dafür ist es noch zu früh, das ist noch weit hin. Wir wollen jetzt erst einmal das Derby am Wochenende gewinnen, für unsere Fans, und dann schauen wir weiter.“
Eine Machtdemonstration war es in Leipzig allemal.


