Im Training beim Deutschen Meister wird es endlich wieder ein wenig voller. Vor dem Duell gegen Sporting CP (Donnerstag, 20.45/Dyn) konnte Lukas Herburger (30) zum ersten Mal wieder ein wenig mit dem Team der Füchse Berlin trainieren.

Für den Kreisläufer, der schon seit September wegen Rückenproblemen in der Daikin Handball-Bundesliga fehlt, geht damit endlich eine lange Leidenszeit vorbei. Herburger freut sich: „Ich werde jetzt langsam zur Mannschaft zurückgeführt und wir schauen, wie der Rücken reagiert. Endlich kann ich auch im Training wieder ein bisschen mehr Zeit mit den Jungs verbringen.“

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Nur zuzuschauen, wie sich seine Kollegen mit dem wenigen Personal durch die Saison kämpfen, ist schmerzhaft. Herburger: „Das tut jedes Mal richtig weh, wenn man nicht aktiv helfen kann. Da ist es egal, ob es ein Topspiel wie gegen Kiel oder irgendein anderes ist. Auf der Tribüne sitzen will keiner.“

Passiert ist es zu Saisonbeginn im Training, Heuberger kracht unglücklich aufs Parkett: „Ich habe mich dann entschieden, es konservativ behandeln zu lassen, mir war wichtig, dass alles wieder gut verheilt. Dafür hat es ein wenig länger gedauert.“

Der österreichische Nationalspieler hofft auf Mitte Dezember für sein Comeback: „Das würde noch gut passen. Ich will natürlich die EM spielen, das ist mein großes Ziel und vorher hoffe ich natürlich noch auf ein paar Spiele mit den Füchsen.“

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Lukas Herburger wechselt zum HV Kriens-Luzern: Darum verlässt der Nationalspieler die Meister-Füchse

Schon vor der Verletzung hat Herburger eine wichtige Entscheidung für die Zukunft getroffen. Der Abwehrkämpfer wird die Füchse im Sommer 2026 nach zwei Saisons in Berlin verlassen. Herburger geht in die Schweiz, schließt sich dem HV Kriens-Luzern an (SPORT BILD berichtete).

Der Österreicher zu SPORT BILD: „Ich habe den Füchsen schon im August Bescheid gesagt, dass mich dieses Projekt dort sehr reizt. Kriens-Luzern will die Champions League in Zukunft richtig attackieren, nicht nur dabei sein, sondern auch gut mitspielen. Die haben sich wirklich sehr um mich bemüht, im Prinzip hat das schon angefangen, kurz nachdem ich nach Berlin kam. Die haben mir ihre Pläne vorgestellt und mich voll überzeugt.“

Und Herburger schiebt nach: „Die haben eine perfekte Infrastruktur aufgebaut und inzwischen eine der modernsten Hallen Europas gebaut. Es ist quasi alles dort angerichtet, um ein großer Verein zu werden. Und ja, ich möchte gern ein Teil davon sein. Ich bin mir sicher, dass noch weitere Top-Spieler den Weg nach Luzern finden werden. Und ja, ich freue mich sehr darauf, ein Kopf davon zu sein und eine große Säule. Ich freue mich sehr über die Verantwortung, die ich dort bekomme.“

Und der Füchse-Star ergänzt: „Ich werde dort eine etwas größere Rolle spielen als hier in Berlin. Ich möchte aber dazu sagen, dass ich mit meiner Rolle hier bei den Füchsen sehr zufrieden bin. Natürlich könnten es immer mehr Spielanteile sein. Aber dieses Gesamtpaket und die Aussicht, wieder ein Stück näher an der Heimat zu sein, hat den Ausschlag gegeben. Das Projekt ist spannend, eigentlich so wie bei den Füchsen zuvor, aus etwas Kleinem etwas ganz Großes zu machen.“

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