Die Saison in der Daikin Handball-Bundesliga hat noch nicht mal begonnen, da müssen diverse Klubs schon schwerere Verletzungen beklagen.

Diesmal hat es die HSG Wetzlar schlimm erwischt. Torwart Bart Ravensbergen, der gerade erst von Frisch Auf Göppingen kam, zog sich im Mannschaftstraining eine schwere Knieverletzung zu. Eine MRT-Untersuchung bestätigte die bittere Diagnose: Riss des vorderen Kreuzbands im linken Knie.

Handball: Nationaltorwart fehlt der HSG Wetzlar monatelang

Für den niederländischen Nationalkeeper ist es bereits die zweite schwere Knieverletzung in seiner Karriere. Anfang 2024 hatte er sich bereits das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Er muss sich in den kommenden Tagen einer Operation unterziehen. Wetzlars Mannschaftsarzt Marco Kettrukat beziffert die Ausfallzeit auf rund neun Monate, womit ein Einsatz in der laufenden Spielzeit sehr unwahrscheinlich sei.

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Jasmin Camdzic, sportlicher Leiter: Wir werden ihm jede Unterstützung zukommen lassen, die er braucht, um möglichst schnell wieder fit zu werden. Klar ist aber auch, dass angesichts der langen Ausfallzeit für uns die Suche nach einem neuen Torwart schon begonnen hat. Diese Suche ist zu diesem Zeitpunkt der Saison natürlich sehr schwierig. Trotzdem werden wir alles daransetzen, die bestmögliche Lösung für die HSG Wetzlar zu finden.“

Ravensbergen sagt: „Ich bin natürlich gerade sehr niedergeschlagen, dass mir diese Verletzung passiert ist. Ich fühle mich super wohl in der Mannschaft, bin gut aufgenommen worden und war guter Dinge, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Saison spielen werden. Nun bin ich ausgebremst worden. Aber ich kann versprechen, dass ich alles tun werde, so schnell, wie es diese Verletzung zulässt, wieder fit zu werden, um dann mit der HSG Wetzlar anzugreifen.“

Das wird dann wohl erst in der Saison 2026/27 passieren können.

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