Das war ein ziemlich schweres Stück Arbeit für den SC Magdeburg.

Der amtierende Champions-League-Sieger gewann in der Handball-Bundesliga gegen die Rhein-Neckar Löwen 28:24, rannte allerdings noch bis zur 40. Minute einem Rückstand hinterher, bis das Spiel umgebogen werden konnte. Und das sehr zur Freude von Trainer Bennet Wiegert.

Klare Worte von SCM-Trainer Bennet Wiegert

„Diese Moral, wie wir uns als Mannschaft in der zweiten Halbzeit herauskämpfen, das wollte ich sehen“, verriet der Coach im Interview mit Anett Sattler bei Dyn. „Wir wissen, wie lang 30 Minuten im Handball sein können und wir das nicht in den ersten fünf oder zehn Minuten entscheiden müssen.“

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Er sagt weiter: „Das sind die Spiele, die wir brauchen. Mir macht das mehr Spaß so etwas zu sehen, wie sich die Mannschaft zurückkämpft, als wenn den ganzen Tag die Sonne scheint und alles funktioniert. Ich bin happy, wie wir das vor allem in der zweiten Halbzeit gegen alle Widerstände lösen konnten.“ Er legte später auf der Pressekonferenz noch nach: „Keiner muss die Welt alleine retten und wir halten zusammen.“

Nach der Champions League gegen Zagreb (Mittwoch) wartet am Samstag der absolute Top-Kracher beim ebenfalls noch ungeschlagenen Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt. Wiegert: „Ich kann verstehen, dass sich jeder auf dieses Duell freut. So geht es mir auch. Dass das in Flensburg alles andere als einfach wird – keine Frage. Aber war das hier heute einfach? Bei weitem nicht.“

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Quelle: DYN

Respekt zollt da auch Maik Machulla (48), Trainer der Löwen: „Es ist stark, was sich der Verein in den letzten Jahren erarbeitet hat. Wir sind natürlich enttäuscht über den Ausgang, weil wir über 50 Minuten ein gutes Spiel gemacht haben, gute Antworten finden und leidenschaftlich verteidigen. In der Phase, wo Magdeburg dann näher herankommt, lassen wir aber zu viel liegen und sind nicht cool genug vorm Tor.“

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