Sportlich ist dieser Abgang ganz sicher ein Verlust für den SC DHfK Leipzig in der Daikin Handball-Bundesliga. Doch er eröffnet dem Klub auch eine neue Chance.
Handball: Leipzig kann sich jetzt Sportdirektor leisten
Viggo Kristjansson (31) verlässt die Sachsen und wechselt zum Vorletzten HC Erlangen. Da sein Vertrag in Leipzig noch bis 2027 lief, wurde eine Ablöse fällig, die sich auf mindestens 300.000 Euro belaufen soll. Geld, das der Klub zumindest teilweise gleich wieder investiert – in den neuen Sportdirektor!
Bereits im Sommer wurde der ehemalige Bundesliga-Profi und Nationalspieler Bastian Roscheck (33) als neuer Sportdirektor vorgestellt. Weil der Etat zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits komplett ausgereizt war, sollte er den Posten zunächst im Ehrenamt begleiten und erst am 1. Juli 2025 richtig beginnen. Nun wurde der Start auf den 1. Januar vorgezogen.
Geschäftsführer Karsten Günther (43): „Wir haben jetzt mit Basti eine neue Komponente hinzubekommen, die noch einmal einen anderen Blick auf die Sachen mitbringt, die externen Input mit reinbringt, die von mir etwas abpuffert, was das ganze Beraterwesen angeht, was ich wiederum in wirtschaftliche Entwicklung stecken kann. Da können wir noch weiter zusammenwachsen, unsere Gedanken synchronisieren und daraus noch mehr Stärke ziehen. Ich bin sehr froh, dass er Teil unseres Teams ist.“
Riskante RettungsaktionRückwärts-Parade geht schief
Und das eben schon ab 1. Januar. Günther bestätigt: „Wir überführen das schon zum Jahreswechsel ins Hauptamt. Wir werden das aus dem laufenden Haushalt finanzieren, weil er schon im aktuellen Transfergeschehen seinen Stempel aufgedrückt hat und da eine sehr, sehr wichtige Unterstützung für das Trainerteam und mich war.“


