Sie spielen nicht die Sterne vom Himmel, doch der deutsche Handball-Meister ist zurück in der Siegerspur. Vor 8509 Fans in der Max-Schmeling-Halle besiegen die Füchse Berlin den ThSV Eisenach in der Daikin Handball-Bundesliga 35:23 (19:13).

Nach den Chaos-Wochen – der Verein trennte sich mit einem beispiellosen Doppelrauswurf von Sportdirektor Stefan Kretzschmar (52) und Trainer Jaron Siewert (31) – starten die Füchse mit diesem Erfolg eine kleine Serie, sind im vierten Pflichtspiel in Folge ungeschlagen.

Füchse-Star Mathias Gidsel (26) lächelt: „Das war keine Top-Leistung von uns, aber gut genug.“

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Die Füchse gehen wieder mit ihrem Mini-Kader ins Spiel. Es fehlen Nils Lichtlein (23/Schulter-Probleme), Leo Prantner (23/Schulter-OP) und Lukas Herburger (31/Rückenprobleme). Das stört die Berliner offensichtlich nicht. Sehr konzentriert gehen die Füchse ans Werk. Schon nach 19 Minuten führen die Füchse das erste Mal mit sechs Toren (13:7).

Handball: Füchse-Weltmeister stürzt über Werbebande

Einzige Überraschung im Spiel: Trotz zuletzt zwei überragenden Leistungen steht statt Dejan Milosavljev (29) an diesem Abend Lasse Ludwig (23) im Füchse-Tor. Auch der macht seine Sache mit 11 Paraden gut. Füchse-Leihgabe Max Beneke (22/drei Tore) ist in diesem Spiel kein großer Faktor, kommt dieses Mal auf weniger Spielzeit als gedacht.

Teaser-Bild

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Hier fliegt Lasse Andersson (31) über die Werbebande

Hier fliegt Lasse Andersson (31) über die Werbebande

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Selbst eine Werbebande kann die Füchse in diesem Duell nicht stoppen: Schreck-Sekunde für Dänen-Star Lasse Andersson (31). Der Weltmeister kann in der 9. Minute nach einem Sprungwurf nicht mehr stoppen, schlittert übers Parkett und stürzt kopfüber über die Werbebande neben dem Eisenacher Tor. Nach ein paar Sekunden taucht er wieder auf, zum Glück nichts passiert.

Die Füchse schaukeln den Sieg routiniert über die Zeit. Nach 52 Minuten liegen die Berliner mit 11 Toren vorn (30:19). Diesmal mit besonderer Fan-Unterstützung. 17 Norweger aus der Heimat vom neuen Spielmacher Tobias Gröndahl (24/vier Tore) sind in der Halle und feuern die Berliner mit lustigen Regenschirm-Hüten im Norweger-Muster an.

Bester Werfer ist am Ende wieder Welthandballer Mathias Gidsel mit sieben Toren.

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