Ex-England-Torhüterin Mary Earps hat turbulente Monate hinter sich: Im vergangenen Jahr trat sie aus der englischen Nationalmannschaft zurück, schrieb dann eine Autobiografie – mit umstrittenen Aussagen.
Earps hatte darin geschrieben, Konkurrentin Hannah Hampton sei von England-Trainerin Sarina Wiegman „für schlechtes Verhalten belohnt“ worden, als diese sie für ein EM-Qualifikationsspiel im vergangenen Jahr vorzog. Die Passage sorgte damals für massive Kritik.
Jetzt schlägt die Keeperin selbstkritische Töne an, spricht sogar von Reue, die sie bei den entsprechenden Zeilen verspüre. Dem „Guardian“ gegenüber sagte sie: „Das war sozusagen meine erste unliebsame Begegnung mit der ‚Cancel Culture‘ – müsste ich diese bewerten, würde ich sagen: nicht empfehlenswert. Ich übernehme die volle Verantwortung für das Buch und alles, was im Zusammenhang damit passiert ist.“
Weiter sagt sie: „Ich habe es auf die harte Tour gelernt. Ich bin ein Mensch. Ich bin nicht perfekt, ich lerne noch. Ich wachse daran als Person.“
Sofort Rot: Fußballerin schockt mit Kampfsport-Attacke
Ex-England-Keeperin: Klärendes Gespräch mit Nationaltrainerin
Mit Nationaltrainerin Sarina Wiegman soll es inzwischen eine Aussprache gegeben haben. „Es war ein wirklich positives Gespräch. Und ich bin Sarina sehr dankbar für die Möglichkeit, dass wir miteinander reden konnten.“
Earps hatte im Mai vergangenen Jahres ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt, nachdem sie erfahren hatte, dass sie bei der Europameisterschaft nicht mehr als Nummer eins eingeplant war. Derzeit steht die 32-Jährige bei Paris Saint-Germain unter Vertrag, ihr Kontrakt läuft in vier Monaten aus. Zu ihrer Zukunft sagt sie: „Wir werden abwarten müssen. Ich bin mir noch nicht sicher. Aber ich genieße die Zeit in Paris sehr.“

