Eine hoch spannende Dynamik hat es bereits unmittelbar nach dem Rauswurf von Ex-Trainer Gerardo Seoane (46) am 16. September gegeben. Eine bekannte Persönlichkeit würde für den Job als Gladbach-Trainer sofort zur Verfügung stehen: Real Madrids Sturm-Legende Raúl (48)!
Wie SPORT BILD erfuhr, wurde der prominente Name des Spaniers durch dessen Berater Ginés Carvajal in Mönchengladbach hinterlegt.
Der Agent ist auf dem deutschen Markt sehr umtriebig, Raúl selbst würde gerne in der Bundesliga arbeiten. Im Sommer war er nach sechs Jahren als Trainer von Real Madrid Castilla, der zweiten Mannschaft der Königlichen in Spaniens 3. Liga, zurückgetreten. Lange hatte er darauf spekuliert, in Madrid die erste Mannschaft zu übernehmen. Nach der Einstellung von Xabi Alonso (43/Vertrag bis 2028) will Raúl nun woanders Cheftrainer werden.
Seine Vorzüge, von denen auch Borussia profitieren könnte: Raúl spricht seit seinem Karriere-Ausklang beim FC Schalke (2010 bis 2012) fließend Deutsch. Der Spanier gilt als Trainer-Arbeiter, stellt keine gehobenen Ansprüche und verlangt bei Weitem kein exorbitantes Gehalt. Als Nachfolger des eher sachlichen Seoane würde er bei Borussia sofort Aufbruchstimmung erzeugen. Und er könnte mit seiner Ausstrahlung dabei helfen, potenzielle Neuzugänge an den Niederrhein zu locken – frei nach dem Vorbild von Alonso, der in Leverkusen persönlich bei seinen Wunschspielern angerufen hatte.
Traut sich Gladbach den mutigen Schritt? Fakt ist: Gladbach ist mit seiner Strahlkraft auch für große Namen eine attraktive Adresse. Virkus hatte sich 2022 auch mit dem jetzigen Bayern-Coach Vincent Kompany (39) beschäftigt, Vorgänger Max Eberl (52) zuvor mit Alonso.
