Die Niedersachsen haben auch das Qualifikations-Rückspiel beim HC Alkaloid in Skopje (Nordmazedonien) gewonnen. Der Weg zum 29:28-Sieg nach dem 37:27 im Hinspiel war allerdings beschwerlich.
Europa klar, Sorgen um Welthandballer
Schon der Hinflug nach Skopje machte Probleme. Die Maschine der Billig-Airline WizzAir startete mit über vier Stunden Verspätung vom Hamburger Flughafen. Außer Linksaußen August Pedersen (31/Muskelfaserriss) fehlte ein weiterer wichtiger Spieler bei der Abreise.
Renars Uscins (23), im März zum U23-Welthandballer des Jahres 2024 gekürt, hatte sich am Mittwochabend beim 33:29-Sieg in Hamburg verletzt. Probleme am Hüftbeuger, Ausfalldauer ungewiss. Bärenstark in Skopje: Torhüter Joel Birlehm (28) mit 17 Paraden.
Gut für Hannover-Burgdorf: Bis zum nächsten Bundesliga-Spiel hat der Klub ein wenig Zeit. Die Mannschaft von Trainer Christian Prokop (46) muss erst am 15. September (19 Uhr, live bei Dyn) in Flensburg wieder ran.
Harter Hanning-Vorwurf an Kretzschmar: „Durch den Post von Stefan ohne Vorwarnung…“
In der Gruppenphase der European League trifft Hannover-Burgdorf ab 14. Oktober auf Tatran Presov (Slowakei), IK Sävehof (Schweden) und Fredericia Handboldklub (Dänemark) mit dem ehemaligen TSV-Kreisläufer Evgeni Pevnov (36).
Prokop über die Europa-Qualifikation: „Ich freue mich einfach, dass wir das Spiel gewinnen konnten und die Spielzeit gut verteilen konnten.“ Beste Werfer in Skopje waren Kreisläufer Justus Fischer (8 Tore) und Uscins-Vertreter Vilhelm Poulsen (7 Treffer).
Weitere gute Nachricht am Ende: Der Rückflug mit WizzAir verlief reibungslos. Die Maschine W6 4749 landete mit nur drei Minuten Verspätung am Sonntag wieder in Hamburg. Danach ging es per Bus zurück nach Hannover. Schönes Ende einer längeren Dienstreise.

