Was für ein Achterbahn-Auftritt!

Pius Paschke (34) hält den Kontakt zur Spitzen der Vierschanzen-Tournee. Mit seinem zweiten Sprung beim Neujahr-Springen in Garmisch hat er die Hoffnung auf eine Spitzen-Platzierung aufrecht gehalten – leider leistete er sich im ersten Durchgang einen Ausreißer.

Achterbahn-Sprünge von Pius Paschke

Mies-Sprung im 1. Durchgang:

Nach nur 129 Metern setzt der Bayer die Skier in den Hang. Folge: Unser Weltcup-Gesamtführender verliert mit nur 130.8 Punkten sein Duell gegen Ami Tate Frantz (131 Meter), der von unserer Legende Martin Schmitt (46) trainiert wird. Kommt so überhaupt nur über die Trost-Wertung der besten Verlierer auf Platz 16 ins Finale.

Immerhin aus deutscher Sicht: Paschkes DSV-Kollege Karl Geiger (31) springt kurz darauf satte acht Meter weiter. Platz 5 nach dem ersten Durchgang. Platz 6 am Ende.

Ganz vorne wie schon beim Auftaktspringen in Oberstdorf: die Ösis.

Michael Hayböck (33) haut mit 145 Metern Schanzenrekord raus. Daniel Tschofenig (22) holt sogar noch mehr Punkte (151,6) – die Führung nach Durchgang eins.

Für Paschke steht da schon fest: Ihm hilft in Durchgang zwei nur noch ein Schanzen-Wunder.

Super-Sprung im 2. Durchgang:

Plötzlich herrschen vom Wind her Top-Bedingungen. Und die verleihen Paschke Flügel.

Mit einem Mega-Satz auf 143,5 Meter greift er noch mal an. Wird am Ende Tages-Neunter.

Den Tagessieg holt sich am Ende Tschofenig vor dem Schweizer Gregor Deschwanden. Und der Ösi übernimmt auch die Gesamtführung.

Ohne Schlitten!Weihnachtsmann fliegt durch die Luft

Quelle: Instagram @valentindelluca

Was ist nun noch drin für Paschke?

ARD-Experte Sven Hannawald (50) zumindest glaubt noch an ihn. Unser letzter Tournee-Sieger: „Ich bin noch entspannt, weil ich weiß, dass in Innsbruck viel passieren kann. Man muss dran glauben. Man darf nie aufhören zu hoffen.“

Uns bleibt also ein Sprüngchen Hoffnung …

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