Max Verstappen gibt sich selbst grünes Licht für 2027 in der Formel 1. Der vierfache Weltmeister bestätigte in einem Interview mit der niederländischen Zeitung „De Telegraaf“, dass er auch in zwei Jahren in der Königsklasse fahren wird – es sei denn, „ganz verrückte Dinge“ passieren. Gleichzeitig macht der Niederländer seiner Unzufriedenheit mit der aktuellen Hybrid-Generation weiter Luft.
Kritik an der Hybrid-Ära
Verstappen sieht die aktuelle Antriebsgeneration kritisch. Mit den Hybrid-Motoren hadert der Niederländer seit Langem. Aktuell kommt rund die Hälfte der PS-Leistung aus der Batterie, die andere Hälfte aus dem Verbrennermotor. Doch genau das sorgt für Diskussionen. Denn das Aufladen der Batterie beeinflusst massiv den Fahrstil.
Teilweise müssen die Fahrer vom Gas gehen, wo sie sonst Vollgas fahren würden. Für Verstappen ein Ärgernis.
Ab der kommenden Saison soll sich das Kräfteverhältnis verschieben. Der Anteil des Verbrennungsmotors wird wieder erhöht, die Batterieleistung reduziert.
Dennoch blickt der Champion optimistisch in die Zukunft. Für die kommende Saison sieht er Potenzial für Verbesserungen – trotz seiner grundsätzlichen Vorbehalte. Verstappen: „Ich hoffe, dass alle ihr Wort halten. Aber ich kann bestätigen, dass ich in der Formel 1 bleibe.“
Nordschleife im Blick
Neben der Formel 1 zeigt Verstappen Interesse an einem erneuten GT3-Einsatz 2027. Der Niederländer begeistert sich für ein Rennen auf der Nordschleife mit einem GT3-Boliden. Wenn das Event auf ein formelfreies Wochenende 2027 fällt, möchte er die Chance nutzen und auf dem Nürburgring antreten.

