Der im Winter aus Köln verpflichtete Jonas Urbig (21) wird nur wenige Meter entfernt von Nübel auf der Bank sitzen, wenn die Bayern beim VfB Stuttgart antreten. Vergangene Woche vermeldete BILD, dass sich Nübels Vertrag vorzeitig bei den Bayern verlängert hat. Das war stets mit Blick auf Neuer geplant.
Der Hintergrund: Nübels Kontrakt soll vier Jahre über das Vertragsende von Neuer hinaus gelten. Nachdem Neuer noch einmal bis 2026 unterschrieben hatte, wurde auch die Zusammenarbeit mit Nübel ausgedehnt. Statt bis 30. Juni 2029 läuft der Vertrag nun bis 30. Juni 2030. Bis Neuer den FCB verlässt, soll Nübel weiterhin an Stuttgart ausgeliehen werden. Aber wer hat die besten Karten im Kampf um Bayerns künftige Nummer eins?
Nübel ist bei den Münchner Bossen längst nicht abgeschrieben. Er hat wöchentlich Gespräche und Spielanalysen mit Sportdirektor Freund und Torwarttrainer Michael Rechner (44). Seine Anlagen werden als herausragend bewertet, allerdings wird von Nübel mehr Konstanz verlangt. Um Stammtorwart bei Bayern zu sein, müsse er die Patzer, die es immer wieder in seinem Spiel gibt, abstellen bzw. minimieren. Nübels Vorteil gegenüber Urbig: Er hat bereits die Erfahrung von 176 Erstliga-Spielen in Deutschland und Frankreich (46 für Schalke, eins für den FC Bayern, 53 für Stuttgart und 76 für Monaco), während Urbig erst in der nächsten Saison zu Einsätzen neben Neuer in der höchsten Spielklasse kommen soll.
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Nübel kann sich nicht nur am Freitag, sondern ebenso im März auf großer Bühne beweisen: Beim Nations-League-Viertelfinale gegen Italien (20. und 23. März) soll er voraussichtlich beide Partien absolvieren, Konkurrent Oliver Baumann (34) fehlt verletzt. Dann werden wieder alle Augen auf Nübel gerichtet sein!

