Fast 13 Jahre nach seinem Ende beim FC Bayern startet der Kroate jetzt in der vierten rumänischen Liga neu. Wie verschiedene rumänische Medien melden, spielt Pranjic ab jetzt für ACS Adunații Copăceni in Giurgiu. Die Stadt mit rund 50.000 Einwohnern und die gleichnamige Provinz liegen südlich der Hauptstadt Bukarest.
Eigentlich hatte der ehemalige Star der Münchner seine aktive Karriere bereits vor vier Jahren beendet. Zuvor war er ein Jahr bei Omonia Psevda bereits Spielertrainer. Im Januar 2021 startete er dann als Co-Trainer bei NK Trnje Zagreb, bevor er im September Chef-Trainer wurde. Danach stand er für zehn Spiele bei Sloboda Tuzla an der Seitenlinie, 16-mal für Achyronas FC und neunmal für GOSK Gabela. Sieben Spiele konnten er und sein Team auf diesen drei Stationen gewinnen.
Für die Liebe nach Rumänien?
Nach seinem Aus im vergangenen Oktober beim bosnischen Erstligisten NK GOSK Gabela hat er sich jetzt wohl gedacht: noch einmal spielen! Aber wieso Rumänien?
Ranjics Ehefrau Vlatka stammt aus Rumänien, laut „adevarul.ro“ soll sie ihn überredet haben, beim Viertligisten anzufangen. Ob er beim Klub nun nur als Spieler aufläuft oder auch als Spielertrainer fungiert – unklar. Eine offizielle Bestätigung des Transfers steht noch aus.
Danijel Pranjic im März 2012 im Trikot des FC Bayern
Er wurde mit Bayern Meister und Pokalsieger
Pranjic kam im Sommer 2009 für eine Ablöse in Höhe von mehr als 7,5 Mio. Euro vom SC Heerenveen zum FC Bayern. Für die Münchner absolvierte der Verteidiger in drei Spielzeiten 85 Spiele, dabei erzielte er ein Tor (beim 5:1 im Dezember 2009 gegen Bochum). Gemeinsam wurden sie Meister und Pokalsieger, 2010 und 2012 standen sie zusammen im Champions-League-Finale. Außerdem machte Pranjic in seiner Karriere 58 Länderspiele für Kroatien.
Der neue Pranjic-Klub belegte nach der regulären Spielzeit den 2. Platz hinter dem Spitzenreiter CS Mihai Bravu und hat sich damit für die Playoffs zur 3. Liga qualifiziert. Die Spiele beginnen am 1. März, Adunații Copăceni startet mit einem Heimspiel gegen CS Mihai Bravu.

