Gordon Herbert, seit 2024 Trainer des FC Bayern Basketball, wird ab 2026 neuer Nationaltrainer Kanadas. Das gab der Verband am Donnerstag bekannt – am Freitag legt Herbert selbst ein Statement nach, gesteht auch einen Fehler in der Kommunikation ein.
Denn: Unklar war, ob Herbert sein Amt bei den Bayern aufgibt, um sich komplett auf die kanadische Nationalmannschaft zu konzentrieren.
Herbert am Freitag: „Ich habe den FC Bayern Basketball bereits vor einiger Zeit über das generelle Interesse aus meiner Heimat in Kenntnis gesetzt.“
Und weiter: „Zu betonen ist hierzu, dass die grundsätzliche Vereinbarung mit Kanada weder meinen aktuellen Vertrag mit Bayern beeinflusst noch eine mögliche Vertragsverlängerung mit Bayern München über den Sommer 2026 hinaus.“
So bleibt eine Doppel-Rolle als Bayern- und Kanada-Trainer durchaus wahrscheinlich.
Über die ursprüngliche Pressemitteilung vom Donnerstag sagt Herbert: „Womöglich hätte die Kommunikation gestern (Donnerstag) besser gehandled werden können. Unabhängig davon steht mein Commitment zum FC Bayern Basketball zu 100 Prozent. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“
Mit dem Job ab 2026 als Kanada-Coach schließt sich für Herbert ein Kreis. Die Nationalmannschaft seines Geburtslandes trainierte er schon 2018, spielte als aktiver Profi zwischen 1983 und 1986 für Team Kanada.
Über den ganzen Platz: Wurf des Jahres endet tragisch!
Herbert über sein kommendes Engagement: „Ich fühle mich unglaublich geehrt und freue mich auf die Gelegenheit, mein Heimatland zu trainieren. Kanada-Basketball hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, und die Tiefe der Talente im Programm ist so gut wie überall auf der Welt.“
Die nächste Aufgabe wartet allerdings mit dem FC Bayern. Am Sonntag (15 Uhr/live bei Dyn) treffen die Münchner auf Göttingen. Am 17. Mai starten dann die BBL-Playoffs.


