Der neue Torwart des FC Barcelona und Konkurrent von Marc-André ter Stegen (33), Joan Garcia (24), hat seit seinem Wechsel am vergangenen Mittwoch vom Stadtrivalen Espanyol mit einigen Bedrohungen zu kämpfen. Das berichtet die spanische Zeitung „Sport“.
So soll die vermeintliche neue Nummer 1 im Tor vom Team von Trainer Hansi Flick mit Anrufen von verärgerten Fans des Stadtnachbarn belagert worden sein. Garcia musste demnach schnell seine Telefonnummer ändern. Noch dazu schränkte er wohl seine öffentlichen Auftritte ein, verließ während seines Urlaubs kaum das Haus. Selbst einen Geburtstag eines engen Freundes soll der Spanier vergangene Woche ausgelassen haben. Alles, um nicht weiter Öl ins Feuer zu gießen und Probleme mit den Fans der Los Pericos zu vermeiden.
Denn der Wechsel innerhalb Barcelonas kam überhaupt nicht gut an. Erst am vergangenen Mittwoch hatte der FCB den Wechsel für die festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro verkündet – die Reaktionen waren heftig.
Barça ist alarmiert, will schnellstmöglich auf die Geschehnisse reagieren. So soll Garcia, der als zukünftiger Nationaltorwarts Spaniens gilt, intern unterstützt werden, damit er sich so schnell es geht im Verein eingewöhnen kann. Bis zum Trainingsstart am 13. Juli hat der 24-Jährige noch ein bisschen Zeit. Für den Spanier ist nur zu hoffen, dass die Reaktion der Barça-Fans beim ersten Training anders aussieht.
Dem Kampf um das Barça-Tor muss er sich dann ebenfalls stellen. Klar ist: Wojciech Szczęsny wird der Ersatz-Keeper der Katalanen. Offen ist hingegen die Zukunft von Marc-André ter Stegen. Der DFB-Star will sich bei Barça weiter durchsetzen, denkt nach SPORT BILD-Information nicht an einen Abschied im Sommer. In Spanien heißt es, dass Barcelona hin gern abgeben würde, auch um sein Spitzengehalt einzusparen.
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Barcelonas Sportdirektor Deco (47) machte jetzt deutlich: „Ich habe großen Respekt vor Marc, aber mit Joan mussten wir eine Entscheidung über die Gegenwart und die Zukunft treffen. Es gibt nicht viele junge Spieler auf dem Niveau von Joan Garcia.“

