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Wie der Vater, so der Sohn. Prince Kobe Cissé (17) hat seinen ersten Profi-Vertrag beim FC Liverpool unterschrieben. Der Innenverteidiger ist Sohn von Stürmer-Legende Djibril Cissé (44), einem ehemaligen Paradiesvogel des Fußballs, der von 2004 bis 2007 bei den „Reds“ unter Vertrag stand.

Djibril Cissé (l./44) beim diesjährigen Champions-League-Finale in Budapest (mit Arsenal-Legende Sol Campbell)

Foto: Getty Images

Prince Kobe Cissé spielt für Liverpool, seit er ein kleines Kind ist. In der vergangenen Saison kam er in der U18 zum Einsatz, debütierte auch bereits für die U21 des Klubs. Der im englischen Chester geborene Defensivspieler hat die walisische Staatsbürgerschaft, spielt für die U18-Nationalmannschaft des Landes.

Spannend: Cissé ist gelernter Stürmer, wurde in der jüngeren Vergangenheit zum Innenverteidiger umgeschult.

Papa Djibril Cissé war beim AJ Auxerre zum Profi geworden, wechselte 2004 für 20 Millionen Euro an die Anfield Road. 2005 gewann er mit Liverpool die Champions League. Beim Final-Triumph gegen den AC Mailand wurde der Kult-Stürmer mit den verrückten Frisuren in der 85. Minute eingewechselt. Beim Elfmeterschießen, das den „Reds“ den Titel brachte, verwandelte er seinen Elfer sicher. Cissé wurde so zu einer Klub-Legende, obwohl er „nur“ 79 Pflichtspiele für den LFC absolvierte.

Nach seiner Zeit in Liverpool pflegte Cissé, der 41 Länderspiele für die französische Nationalmannschaft absolvierte, seinen Ruf als „Wandervogel“, spielte für Marseille, Sunderland, Panathinaikos Athen, Lazio Rom, die Queens Park Rangers, Al-Gharafa (Katar), Kuban Krasnodar, SC Bastia, Saint-Pierroise (La Réunion), Yverdon Sport (Schweiz) und PAO Chicago.

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Quelle: BILD

Prince Kobe Cissé sagt über die Karriere seines Vaters: „Ich habe einige Highlights angeschaut. Es ist schön, ihn spielen zu sehen, mitzubekommen, wie er so drauf war. Er war ein etwas verrückter Spieler mit seinen auffälligen Frisuren und all dem. Als Innenverteidiger würde ich sagen, er war sicher ein Stürmer, gegen den man nicht gern gespielt hat.“

Über seine eigene Umschulung zum Verteidiger sagt er: „Ich habe die Geschwindigkeit, aber vielleicht sind meine Abschlussqualitäten nicht so gut, wie es seine waren. Deswegen wurde ich wohl in die Verteidigung zurückgezogen. Er war schon blitzschnell, aber ich würde sagen, ich bin noch ein bisschen schneller.“

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