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Der ehemalige deutsche Eishockey-Nationalspieler Ralph Krueger (66) leidet seit vielen Monaten unter einer schlimmen Krankheit. Das offenbarte er nun in einem CH-Media-Interview.

Krueger: „Ich habe im Herbst 2024 die Diagnose Parkinson bekommen. Ich spreche bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal darüber. Es ist ein großer Schritt für mich.“ Krueger teilte seine Diagnose kurz vor seiner Aufnahme in die Ruhmeshalle des Weltverbandes IIHF bei der anstehenden WM in der Schweiz. Hier war er auch von 1998 bis 2010 Nationaltrainer. Mit ihnen nahm er 12 Mal an der WM teil, dazu drei Mal an den Olympischen Spielen. Das beste Ergebnis holten sie gleich 1998, als sie es bei der Eishockey-WM auf Platz 4 schafften.

Foto: picture-alliance/Sven Simon

Zuvor war Krueger selbst erfolgreich auf dem Eis. Er spielte in Calgary, dazu unter anderem bei der Düsseldorfer EG, in Iserlohn, Krefeld und Duisburg. 2014 übernahm er außerdem als Berater vom Premier-League-Klub Southampton. 2023 wurde er zum Aufsichtsratsvorsitzenden des österreichischen Fußball-Klubs FK Austria Wien gewählt. 2024 dann die schlimme Diagnose. Wie bemerkte er die Krankheit? Krueger: „Zwei oder drei Wochen nach meinem 65. Geburtstag zitterte meine Hand von einem Tag auf den anderen. Ich dachte, das komme davon, dass ich wohl doch zu viel Kaffee trinke. Erst nach zwei Monaten habe ich den Arzt aufgesucht und dann die Diagnose im November 2024 bekommen.“

Außerdem erklärt er: „Dieser Tag hat viel verändert. Parkinson ist unheilbar, aber behandelbar. Genaue Prognosen sind nicht möglich, es gibt keine zwei Verläufe, die genau gleich sind. Aber die Lebenserwartung ändert sich wenig, nur die Lebensqualität.“

Um dem entgegenzuwirken, setze er weiterhin auf Sport. Krueger, der auch den NHL-Klub Edmonton Oilers trainierte: „Die wissenschaftlich am besten belegte Methode zur Linderung ist, Sport zu treiben, aktiv zu bleiben. Ich bin sportlich wie nie und versuche jeden Tag zwei bis drei Stunden verschiedene Sportarten auszuüben, ich habe wieder begonnen, Schlägersportarten zu spielen.“

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