Alexandra Krings war eine Kämpferin im Schnee – jetzt ist die frühere Snowboarderin im Alter von nur 51 Jahren gestorben. Die Frau von Ex-Biathlet Peter Angerer (66) hinterlässt eine große Lücke.

Deutsche Olympia-Legende trauert

Österreichische Medien berichten, dass die Ex-Wintersportlerin an einer schweren Krankheit litt, der sie nun erlag. Woran genau und wann sie starb, ist bisher nicht bekannt.

Die österreichische Sports-Staatssekretärin Michaela Schmidt (42/SPÖ) sprach der Familie ihr Beileid aus. Sie erklärte: „Mit großer Trauer und Bestürzung habe ich heute vom viel zu frühen Tod von Alexandra Krings erfahren. Im Alter von nur 51 Jahren ist die Snowboard-Pionierin von uns gegangen, die durch ihre fulminanten sportlichen Leistungen und ihre freundliche Art für den Snowboard-Sport begeistert hat.“

Alexandra Krings (hier 1997)

Foto: Imago

Krings schrieb Wintersport-Geschichte. In ihrer Premierensaison 1994/1995 wurde sie im Riesenslalom Dritte im Gesamt-Weltcup. 1996 holte sie in Japan ihren einzigen Weltcupsieg. Insgesamt startete sie 108-mal im Weltcup, neunmal stand sie auf dem Podest.

Schmidt sagte weiter: „Meine Gedanken sind in dieser schweren Stunde bei ihrer Familie und ihren Freundinnen und Freunden.“

Ehe mit Peter Angerer

Krings war mit Peter Angerer verheiratet. Der frühere deutsche Biathlet gab sein Weltcup-Debüt 1980. Bei den Olympischen Spielen 1980 in Lake Placid holte er Bronze. Vier Jahre später in Sarajevo gewann er Gold, Silber und Bronze. 1988 in Calgary kam noch einmal Silber dazu.

In der Saison 1982/83 triumphierte Angerer im Gesamt-Weltcup, 1983/84 und 1985/86 wurde er Zweiter. Dazu holte er bei Weltmeisterschaften zweimal Silber und dreimal Bronze.

Auch die Schwestern von Alexandra Krings, Heidi und Doresia, gehörten zu den erfolgreichen Snowboarderinnen Österreichs.

Krings hinterlässt einen Sohn (Luis).

ttn-36