Kean war vor ein paar Monaten noch als Stümer beim FC Bayern im Gespräch. Jetzt hat er einen neuen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Nach Angaben italienischer Medien steigt sein Gehalt auf 4,5 Millionen Euro pro Jahr – mehr als doppelt so viel wie bisher.
Dazu kommt eine Ausstiegsklausel über 62 Millionen Euro, die allerdings nur in den ersten 15 Julitagen eines Jahres gezogen werden kann.
„Wir haben uns finanziell sehr gestreckt, um ihn im Klub zu halten und den Vertrag zu verlängern“, erklärte Fiorentina-Präsident Rocco Commisso. „Ich freue mich über diese Entscheidung, die gut für den Klub, unsere Fans und den Spieler selbst ist.“
Moise Kean: Top-Saison in Florenz
Kean erlebte nach seinem Wechsel im vergangenen Sommer seine beste Saison: 25 Tore in 44 Pflichtspielen. Kein Wunder, dass er am Freitag in den ersten Italien-Kader des neuen Nationaltrainers Gennaro Gattuso berufen wurde.
Für die Azzurri hat Kean bislang 21 Länderspiele bestritten, in denen er siebenmal traf – zuletzt beim 3:3 im Nations-League-Viertelfinale gegen die deutsche Nationalmannschaft. Am Sonntagabend steht er in der Serie A gegen den FC Turin in der Startelf.
„Money“ : Kompany-Witz nach Woltemade-Wechsel
Bayern, Barcelona, United an Kean interessiert
Neben Bayern hatte auch Manchester United laut „La Gazzetta dello Sport“ ein Auge auf den Angreifer geworfen. Sogar Barcelona war an ihm dran.
Ein echtes Angebot hatte aber offenbar nur Saudi-Klub Al-Qadsiah vorgelegt. Dort hätte der Italiener bis zu 15 Millionen im Jahr verdient.
Am Ende entschied er sich für den Klub, der ihm nach erfolglosen Jahren beim FC Everton, Paris Saint-Germain und Juventus Turin einen Neustart ermöglichte.

