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Überschaubare Leistung, Niederlage – und trotzdem weiter! Der VfB Stuttgart verliert das Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow mit 0:1, zieht aber dennoch ins Achtelfinale der Uefa Europa League ein. Ausschlaggebend ist das klare 4:1 aus dem Hinspiel, das am Ende den Unterschied macht.

Damit bleibt die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß (43) in allen Wettbewerben vertreten. Neben der Europa League steht Stuttgart im Halbfinale des DFB-Pokals, in der Bundesliga rangiert das Team aktuell auf Platz vier. Heißt: Der VfB tanzt weiter auf drei Hochzeiten.

Blitztor schockt Stuttgart

Die Gäste legen sofort los – und wie: Freiburg-Leihgabe Junior Adamu spielt auf Luke McCowan. Der Schotte zieht ab und trifft aus 14 Metern. 0:1-Rückstand für den VfB nach gerade mal 33 Sekunden!

Der nötige Wachrüttler? Eher nicht …

Stuttgart erspielt sich nach dem frühen Schock zwar Chancen, wie etwa durch Badredine Bouanani (16.), ist aber trotz Spielkontrolle nicht zwingend genug. Zudem ist Celtic-Keeper Viljami Sinisalo zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Der Finne ersetzt Stammtorwart Kasper Schmeichel.

In der zweiten Hälfte ist Stuttgart weiterhin spielbestimmend. TV-Experte Lothar Matthäus (64) meckert aber zwischenzeitlich: „Es ist nicht energisch genug. Der VfB kommt fast gar nicht in den Strafraum. Locker geht gar nichts mehr. Celtic spielt befreiter auf.“

Hinzu kommt: Die vermeintlichen Treffer von Chris Führich (68.) und Deniz Undav (75.) zählen wegen Abseits nicht. Aber auch Glasgow gelingen keine Tore mehr. Die erfolgsverwöhnten Schotten (Rekordmeister) straucheln in dieser Saison, haben schon sieben Mal in der Liga verloren, sind lediglich Tabellendritter (sechs Punkte hinter Spitzenreiter Heart of Midlothian).

Die Schwaben erreichen trotz der Pleite zum zweiten Mal nach 2012/2013 die Runde der letzten 16. Dort geht es Mitte März dann entweder gegen Porto oder Braga. Die beiden Portugal-Klubs hatten den Einzug ins Europa-League-Achtelfinale direkt geschafft. In der Bundesliga ist am Sonntag der abstiegsbedrohte VfL Wolfsburg beim VfB zu Gast.

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