TSG Hoffenheim siegt in Anderlecht 4:3, landet dennoch nur auf Rang 27 in der Europa League und verpasst den Einzug in die Playoffs.
Ganz bitter!
Dabei gewinnt Christian Ilzer erstmals in dieser Saison auf europäischer Bühne. Der Trainer kassierte mit seinem alten Klub Sturm Graz vier Niederlagen in der Champions League, bei Hoffenheim setzte es jetzt die Dritte – da hilft auch das 0:0 gegen Bukarest nicht.
Doch so richtig feiern kann er nicht …
Schon vor Anpfiff war klar: Die TSG braucht ein regelrechtes Wunder, nicht nur das eigene Spiel gegen starke Belgier muss gewonnen werden, auch Teile der Konkurrenz müssen patzen.
Zwar erledigen die Hoffenheimer ihre eigenen Aufgaben – doch das Wunder bleibt aus.
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Und das trotz Mini-Aufholjagd.
Denn Hoffenheim liegt schnell zurück – durch ein Traum-Tor.
18. Minute: Vazquez bekommt am Strafraum der Ilzer-Truppe zu viel Platz, schlenzt den Ball vom rechten Strafraumrand toll links in die Ecke, lässt Baumann-Ersatz Philipp keine Chance.
Bei Hoffenheim fehlen insgesamt 13 Spieler verletzt, unter anderem wichtige Stützen wie Kramaric, Stach und Gendrey (alle angeschlagen). Dazu ist das Stürmer-Duo Orban und Yardimci nicht spielberechtigt.
Trainer Ilzer deutlich: „Das ist ein Lazarett, das ich in meiner Karriere als Trainer noch nicht erlebt habe. Wenn es etwas Positives hat, dann dass der Gegner ein bisschen im Dunkeln tappt.“
Noch vor der Pause köpft Hranac eine Bischof-Ecke zum Ausgleich ein (41.). In der zweiten Hälfte legen die Gäste aus dem Kraichgau dann so richtig los, erspielen sich den Rausch-Sieg.
Bischof (54./geht im Sommer zu Bayern), Mokwa (59.) und Hlozek (65.) treffen innerhalb von knapp über zehn Minuten für den Bundesligisten, knallen sich so den Frust der letzten Wochen und Monate von der Seele!
Da bringt auch Anderlechts kurze Hoffnung durch Goto (79.) und Augustinsson (88.) nicht.
Bitter, dass dieser tolle Sieg nicht reicht …

