Die Serie bricht, das Märchen geht weiter.
Der SC Freiburg hat im achten Spiel der Europa League die erste Niederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster unterlag bei OSC Lille spät mit 0:1. In der Nachspielzeit schießt Weltmeister Olivier Giroud die Franzosen mit einem Elfmeter zum Sieg. Immerhin: Damit beendet der SC die Gruppenphase dennoch auf dem siebten Platz, der direkte Einzug ins Achtelfinale ist gerade noch so fix.
SC Freiburg: Achtelfinal-Einzug in der Europa League
Bereits vor dem Anpfiff war klar: Ein Punktgewinn würde Freiburg den Verbleib in den Top 8 garantieren. Nach 90 Minuten in Frankreich ist diese Mission erfüllt.
Giroud saß bei Lille zunächst nur auf der Bank. Die Gastgeber starteten zwar etwas aktiver, kamen aber nicht zu zwingenden Chancen. Auch die Freiburger Offensive blieb in der ersten Hälfte weitgehend harmlos – lediglich ein ungefährlicher Torschuss war zu verzeichnen.
Die erste nennenswerte Gelegenheit für den SC Freiburg ergab sich in der 56. Minute: Suzuki bediente Adamu, der jedoch freistehend vor dem Tor deutlich am Ziel vorbeischoss.
Auch Lille kam dann zu Möglichkeiten. Die Franzosen, die in diesem Jahr alle fünf Pflichtspiele verloren haben, erarbeiteten sich Chancen durch Mukau und Santos, die Freiburg-Keeper Atubolu entschärfen musste.
In der 74. Minute verschlechterte sich die Situation für den SC: Eggestein sah nach einem harten Foul die Rote Karte. In der Nachspielzeit (90.+2.) setzte Giroud dann gegen zehn Freiburger den Schlusspunkt.
