Nebojsa Simic fehlt der MT Melsungen monatelang. Die Schwere der Knieverletzung, die sich der Torwart im Spiel gegen den VfL Gummersbach (26:25) zuzog, gab der Montenegriner in einem emotionalen Statement am Dienstag selbst bekannt.
Handball: Melsungens Simic bestätigt Schock-Diagnose
„Ich habe mir das vordere Kreuzband und den Meniskus im Knie gerissen und es steht mir eine lange Handballpause bevor“, schreibt Simic auf seinem Instagram-Account, auf dem unter anderem auch Stefan Kretzschmar („Gute Besserung“) und Leipzigs Torwart-Kollege Domenico Ebner („Gute Besserung, Simo“) antworteten.
Weiter schreibt er: „Vor mir liegt die größte Herausforderung, der ich mich bis jetzt gestellt habe. Aber der Schmerz wird mich nicht vom Ziel abhalten, und das ist stärker zurückzukommen und meinem Team zu helfen, sobald ich kann. Nun ist es an der Zeit, mein Kampfgesicht wieder zu zeigen.“
Simic bedankt sich auch für die vielen Genesungswünsche: „Das zu lesen zeigt mir, wie viele Leute es kümmert und macht mich in diesen dunklen Momenten wirklich glücklich.“
Am Abend muss das Team von Trainer Roberto Garcia Parrondo im Viertelfinale der European League im Hinspiel gegen den spanischen Vertreter Bidasoa Irun ran. Die Schock-Nachricht um Simic macht diese Aufgabe nicht einfacher.


