Mitten im wichtigsten Scouting-Event des Jahres gehen bei einem NFL-Coach offenbar die Lichter aus.
Aaron Glenn (53), Head Coach der New York Jets, sorgte beim NFL Scouting Combine 2026 in Indianapolis für einen unfreiwilligen Viral-Moment. Wie unter anderem das „NFL Network“ zeigte, schien er während der On-Field-Drills der Edge Rusher in einer Loge die Augen geschlossen zu haben – just in dem Moment, als Linebacker und Top-Talent David Bailey (22) seinen 40-Yard-Lauf absolvieren sollte.
Glenn im TV mit geschlossenen Augen
Die Kameras fingen Glenn mit gesenktem Kopf ein, die Augen geschlossen. Sekunden später wirkte er plötzlich wachgerüttelt – sein Blick überrascht, fast panisch. Ob es sich um einen kurzen Erschöpfungsmoment oder nur ein unglückliches Standbild handelte, bleibt offen. In den sozialen Netzwerken war das Urteil schnell gefällt.
Ein User schrieb spöttisch: „Die Jets schlafen seit Jahren am Steuer. Nichts Neues hier.“ Ein anderer kommentierte: „Er feuert seinen ganzen Trainerstab und schläft beim Combine. Vielleicht haben es Jets-Fans schlimmer als die in Cleveland.“
Der Trainer selbst äußerte sich bislang nicht zu dem Clip.
Druck nach 3-14-Saison
Brisant ist die Szene vor allem wegen der sportlichen Lage in New York. In Glenns erster Saison als Head Coach beendeten die Jets die Spielzeit mit einer enttäuschenden 3-14-Bilanz und landeten auf dem letzten Platz der AFC East. Für 2026 kündigte er Veränderungen an, übernahm unter anderem selbst das Play-Calling für die Defense und tauschte große Teile seines Trainerstabs aus.
Beim Combine hatte er zuvor betont, man wolle „das Narrativ umdrehen“.
Der Schlaf-Moment passt dennoch ins Bild einer Franchise, die dringend Stabilität sucht. Mit dem zweiten und 16. Pick im kommenden Draft stehen die Jets unter Druck, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Ob Glenn tatsächlich einnickte oder nur die Augen kurz schloss – das Internet hat sein Urteil längst gefällt. Für die Jets bleibt zu hoffen, dass sie beim Draft hellwach sind.
