Beim obligatorischen Handschlag vor der Partie verweigerten die Burnley-Spieler dem Preston-Stürmer Milutin Osmajic den Handshake!
Auf verschiedenen Videos in den sozialen Medien ist zu sehen, wie der Nationalspieler Montenegros den Burnley-Spielern die Hand entgegenstreckt, diese ihn aber konsequent abblitzen lassen. Nachdem er von den ersten beiden Spielern bereits abgewiesen wird, zieht Osmajic seine Hand wieder zurück und läuft einfach weiter.
Der Monetenegriner wird vor versammelter Mannschaft brüskiert!
Die Reaktion der Burnley-Spieler hat eine Vorgeschichte: Die beiden Vereine trafen bereits im letzten Monat aufeinander, Burnleys Hannibal Mejbri beschuldigte Osmajic danach, ihn während der Partie rassistisch beleidigt zu haben.
Burnley-Trainer Scott Parker (44/3. v. l.) redet mit seinem Spieler Hannibal Mejbri (22/Nummer 28) nach dem rassistischen Vorfall
Mitte der zweiten Halbzeit kam es zu einer minutenlangen Unterbrechung, nachdem Mejbri sich wegen einer angeblichen rassistischen Beleidigung durch Osmajic beim Schiedsrichter beschwert hatte. Zuvor befanden sich Osmajic und Mejbri in einem hitzigen Wortgefecht.
Nach der Partie schrieb Mejbri in den sozialen Medien: „Ich werde nicht schweigen zu dem, was heute passiert ist. Ich werde Rassismus immer anprangern, wenn ich ihn höre oder sehe.“
Der betroffene Verein Preston teilte im Anschluss mit, dass Osmajic die Behauptungen von Mejbri „aufs Schärfste zurückweist“. Zudem bestätigten sie aber, dass der ehemalige Spieler von ManUnited eine Beschwerde bei der Spielleitung eingereicht habe.
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Im Anschluss wurde eine Untersuchung des Fußballverbands gegen Osmajic eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung droht Osmajic eine Sperre von mindestens sechs Spielen.
Beim erneuten Aufeinandertreffen zeigten die Burnley-Spieler jetzt, dass sie voll hinter ihrem Teamkameraden stehen – und dem angeblichen Übeltäter nicht einmal die Hand geben.
Osmajic ließ sich davon aber nicht beeindrucken, erzielte sogar einen Treffer beim 3:0 – Sieg gegen Burnley. Burnleys Trainer Scott Parker verzichtete dagegen auf den angeblich Beleidigten Mejbri, um ihn zu „schützen“.


