Die erhoffte Wende ist eingetreten: Nach SPORT BILD-Informationen sind die Bosse des Rekordmeisters mit den Forderungen von Dayot Upamecano (27) einverstanden und stimmen einer Verlängerung seines Vertrags zu.
Der schriftliche Teil wird derzeit erledigt – sobald die Unterschriften getätigt wurden erhält der Kontrakt bis 2030 mit rund 20 Mio. Euro Jahresgehalt seine Gültigkeit.
Vor einem Tag war die Situation noch ganz anders: Eigentlich hatte der Verein sein Angebot bereits zurückgezogen, nachdem der Franzose die Deadline der Bayern-Bosse am Sonntag verstreichen ließ. Nun gibt es nach fast einem Jahr zähen Verhandlungen doch das Happy-End.
Upamecano ignoriert die Deadline
Grund warum Upamecano so lange gezögert hat, soll vor allem der Poker um das Handgeld gewesen sein. Der französische Nationalspieler (35 Länderspiele) sowie sein Berater wollten zwingend die 20 Mio. Euro auf die Hand zugesichert haben. Unter anderem deswegen soll der Verteidiger das Ultimatum zunächst ignoriert haben.
Die Bayern hingegen wollen das Signing Fee aber auf die vier Jahre Laufzeit aufteilen – auch, damit der Innenverteidiger bei einem möglichen Abgang im Sommer 2027 nicht das gesamte Handgeld einstreichen kann. Möglich wäre ein Wechsel dann durch die 65-Mio.-Ausstiegsklausel.
Bayern-Bosse mit Forderungen einverstanden
Wie SPORT BILD erfuhr, hatten die Bosse nach Auslaufen der Deadline am Montag umgehend den direkten Kontakt zu Upamecano gesucht. Besonders Sportvorstand Max Eberl (52), Sportdirektor Christoph Freund (48) sowie Trainer Vincent Kompany (39) war der Verbleib des Abwehr-Chefs unheimlich wichtig.
Bayerns Sportvorstand Max Eberl (52/M.) gemeinsam mit Sportdirektor Christoph Freund (48/l.) und Trainer Vincent Kompany (39/r.)
Dass er doch gerne verlängern möchte, signalisierte Upamecano unmittelbar, nachdem die Bayern ihr Angebot zurückgezogen hatten. Die Bosse hielten ihr Angebot doch noch aufrecht – jetzt also endgültig grünes Licht.
Sobald der Papierkram über die Bühne gebracht wurde, sind die Verhandlungen endlich über die Ziellinie. Der Kaugummi-Poker hat ein Ende!

