Was für ein Finale! Darts-Superstar Luke Littler schnappt sich am späten Donnerstagabend in einem dramatischen Krimi den Sieg in der Premier League. Er gewinnt in London mit 11:10 gegen Luke Humphries. Im Spiel geht es immer wieder hin und her – zwischendurch führt Humphries mit 6:3. Doch am Ende gewinnt – mal wieder – Weltmeister Littler. Unglaublich: Littler spielt im Finale einen extrem starken 111.67er-Average. Auch Humphries kommt auf sehr überzeugende 105.60 im Durchschnitt. Littler sichert sich damit das Preisgeld von 350.000 Pfund (über 400.000 Euro).
Luke Littler (19) darf jubeln
Littler-Drama schon im Halbfinale
Luke Littler hatte sich am Donnerstagabend im ersten Halbfinale nur hauchdünn gegen Gerwyn Price durchgesetzt. Der Engländer gewann die Partie mit 10:9. Nach 9:4-Führung glich Price noch mal aus, schaffte das 9:9. Doch dann gewann Littler doch noch. Auch das zweite Halbfinale zwischen Luke Humphries und Jonny Clayton entwickelte sich zu einem echten Krimi. Humphries setzte sich schließlich ebenfalls im entscheidenden Leg mit 10:9 durch. Zwischendurch stand es 9:7 für Clayton.
Luke Littler mit Gerwn Price
Die Premier League zählt nach der Weltmeisterschaft zu den bedeutendsten Turnieren im Darts-Kalender. Seit Anfang Februar kämpften acht Topspieler Woche für Woche um Punkte für die Qualifikation zum Finalabend. Gespielt wurde in verschiedenen Städten in England, Irland, Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Am Ende qualifizierten sich die vier besten Spieler der Hauptrunde für die Endrunde in der Londoner O2 Arena.
Bereits in den vergangenen beiden Jahren standen sich Littler und Humphries im Finale gegenüber. 2024 setzte sich Littler durch, im vergangenen Jahr gewann Humphries.
Nach dem Finale wird Littler emotional. Im Sieger-Interview kann er seine Emotionen nicht zurückhalten, bricht er sogar in Tränen aus. Hintergrund: Er wurde zuletzt beim Turnier in Manchester ausgepfiffen.

