Dieser Abschied zeichnete sich ab! Am Mittwoch feuerte der Londoner Spitzenklub Chelsea FC seinen Trainer Liam Rosenior (41) – nach nicht einmal vier Monaten im Amt. „Diese Entscheidung ist dem Verein nicht leicht gefallen, doch die jüngsten Ergebnisse und Leistungen blieben hinter den erforderlichen Standards zurück“, teilte der Klub mit. Wenn es nach einigen Spielern gegangen wäre, dürfte dies keine so schwere Entscheidung gewesen sein.
Wie der britische Sender BBC berichtet, verpasste ein nicht namentlich erwähnter Spieler des Klubs Rosenior einen fiesen Spitznamen: „supply teacher“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das Vertretungslehrer. Rosenior wurde immer wieder mangelnde Autorität vorgeworfen. Der Spitzname dürfte ein weiteres Indiz dafür sein. Wenig überraschend kam es nun zur Trennung.
Rosenior übernahm den Chefposten des kriselnden Vereins im Januar 2026. Er kam von Racing Straßburg und unterzeichnete einen Vertrag über sechseinhalb Jahre. Doch auch ihm gelang es nicht, den Verein zu stabilisieren (23 Spiele: 11 Siege/10 Niederlagen/2 Unentschieden). Zuletzt legte Chelsea in der Liga eine Negativserie mit fünf Niederlagen hin, in denen Chelsea kein einziges Tor geschossen hat. Die Konsequenz: Rosenior wurde vor die Tür gesetzt.
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Bis Saisonende übernimmt der bisherige Jugendcoach Calum McFarlane (40) die Mannschaft. Direkt am Sonntag hat er dabei ein wichtiges Spiel vor der Brust. Im FA-Cup-Halbfinale treffen die „Blues“ auf Leeds United. Ein Sieg würde Chelseas Chance auf zumindest einen Titel diese Saison wahren und die verkorkste Saison etwas erträglicher machen.

Calum McFarlane (40, r.) übernimmt für Rosenior
In der Liga kämpft Chelsea parallel noch um den Einzug ins internationale Geschäft. Derzeit rangiert man mit einem Zähler Rückstand auf einen Conference-League-Platz auf Rang 8. Zu einem Champions-League-Platz sind es für den zweimaligen Königsklassen-Gewinner sogar sieben Punkte.

